Im Evenkamp lief in der Nacht zu Dienstag ein Keller mit Wasser voll. Die Feuerwehr Werne rückte aus. Foto: Feuerwehr Werne
Im Evenkamp lief in der Nacht zu Dienstag ein Keller mit Wasser voll. Die Feuerwehr Werne rückte aus. Foto: Feuerwehr Werne
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Werne (ots). Die Freiwillige Feuerwehr Werne hatte in den vergangenen Stunden eine Menge zu tun. Am Köttersberg lief ein Keller mit Wasser voll, am Berufskolleg drohte ein Baum auf den Gehweg zu stürzen.

In der Nacht zum Dienstag (29. Juni) wurde um 0.51 Uhr derLöschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne per digitalem Meldeempfänger in die Straße Köttersberg in Werne alarmiert. Eine Frau hatte im Nachbarhaus Wasser im Keller festgestellt.

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Die Erkundung des Einsatzleiters ergab, dass in einem Keller eines Einfamilienhaus durch einen technischen Defekt am Anschluss tatsächlich Wasser ausgetreten war. Der defekte Druckminderer setzte so den Keller rund 30 Zentimter tief unter Wasser. Nachdem die Spannungsfreiheit im Keller festgestellt wurde, beliefen sich die Maßnahmen der Feuerwehr darauf, zwei Tauchpumpen einzusetzen. Es wurden in etwa 12.000 Liter Wasser aus dem Keller herausgepumpt.

Die Straße Köttersberg war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Maßnahmen an die Nachbarin des Gebäudes übergeben. Gegen 2 Uhr konnte der Kreisleitstelle in Unna Einsatzende gemeldet werden. ImEinsatz waren zehn Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit insgesamt drei Fahrzeugen.

An der Münsterstraße beschäftigte die Feuerwehrleute ein umstürzender Baum. Foto: Feuerwehr Werne

Baum am Berufskollege droht auf den Gehweg zu stürzen

Am Montagabend um 18.12 Uhr wurde der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz in die Straße Becklohhof bzw. Münsterstraße in Werne alarmiert.

Im Bereich zwischen dem Berufskolleg und der Münsterstraße war ein Baum in einen anderen Baum gefallen und drohte auf den Gehweg und die Münsterstraße zu fallen. „Vermutlich konnte der 20 Meter hohe Baum den Windböen aufgrund des vom Regen stark durchweichten Erdreichs nicht mehr standhalten“, so Oberbrandmeister Tobias Tenk.

Als Sofortmaßnahme sperrten die Feuerwehrleute den Bereich weiträumig ab, um Menschen nicht zu gefährden. Dank der Drehleiter trugen die Einsatzkräfte den oberen Teil des Baumes mit der Kettensäge ab. Die Münsterstraße war für Dauer des Einsatzes teilweise gesperrt.

Nachdem von dem Baum keine Gefahr mehr ausging, wurde der Bereich bzw. der Gehweg abgesperrt. Mit der Übergabe der Einsatzstelle an das Ordnungsamt endete der Einsatz für die 14 Einsatzkräfte mit ihren drei Fahrzeugen.

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