Samstag, Dezember 4, 2021

Feuerwehr bringt brennende Strohballen unter Kontrolle

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Werne. Zum zweit­en Mal inner­halb von nur 24 Stun­den wurde die Frei­willige Feuer­wehr nach Stock­um-Horst alarmiert. Nach einem Holzstapel tags zuvor, bran­nten am Son­ntagabend in die Straße Im Han­loh Strohballen.

Der Löschzug 3 Stock­um kon­nte bere­its auf der Anfahrt eine große Rauchen­twick­lung und Feuer­schein wahrnehmen. Am Ein­sat­zort angekom­men, bestätigte sich die Lage wie gemeldet. Es bran­nten cir­ca 300 Rund­ballen, die auf ein­er Wiese gelagert waren, lichterloh.

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Da umliegend keine weit­eren Sach­w­erte betrof­fen waren, keine Strom­leitun­gen in der Nähe des Feuers waren und auf­grund des Regens wenig Funken­flug herrschte, entsch­ied sich der Ein­sat­zleit­er und stel­lvertre­tende Leit­er der Feuer­wehr, Jörg Mehringsköt­ter, zusam­men mit der Polizei dazu, die Rund­ballen kon­trol­liert abbren­nen zu lassen.

Damit die Ein­satzkräfte jedoch bei ein­er Aus­bre­itung ein­greifen kön­nen, wurde der Löschangriff vor­bere­it­et. Auf­grund der ländlichen Gegend war nur eine eingeschränk­te Löschwasserver­sorgung vorhan­den. Somit war der näch­stliegende Hydrant rund 340 Meter von der Ein­satzstelle ent­fer­nt. Um die Schlauch­leitung vom Hydran­ten zur Ein­satzstelle zu leg­en, wurde der Gerätewa­gen-Logis­tik vom Löschzug 1 Stadt­mitte zur Ein­satzstelle geordert. Dieser hat stan­dard­mäßig 800 Meter (40 B‑Schläuche) in den Seit­en­wän­den ver­laden, die während der Fahrt aus­gelegt wer­den können.

Die Wehr ließ die Strohballen kontrolliert abbrennen. Foto: Feuerwehr Werne
Die Wehr ließ die Stro­hballen kon­trol­liert abbren­nen. Foto: Feuer­wehr Werne

Die Besatzung des Gerät­wa­gen-Logis­tik hat die Schlauch­leitung für die Kam­er­aden des Löschzuges Stock­um gelegt, damit diese im Not­fall eine kon­stante Wasser­ent­nahmestelle zur Ver­fü­gung haben.

Damit die abge­bran­nten Rund­ballen auf Glutnester kon­trol­liert wer­den kon­nten, stell­ten sich zwei Land­wirte mit ihren Rad­ladern zur Ver­fü­gung und zogen damit die Reste auseinan­der, um die Glutnester dann auch abzulöschen.

Nach rund zwölf Stun­den kon­nte der Ein­satz für alle Kam­eradin­nen und Kam­er­aden been­det wer­den. Im Ein­satz waren ins­ge­samt 25 frei­willige Kräfte mit sechs Fahrzeu­gen sowie die Polizei und der Rettungsdienst.

Brand­s­tiftung kann nicht aus­geschlossen wer­den. Die Polizei erhofft sich sach­di­en­liche Hin­weise unter 02389 / 921‑3420 oder 921–0.

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