Donnerstag, Dezember 9, 2021

Brand im Waldstück: Feuerwehr löst Problem der Wasserversorgung

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Werne. Ein aus­gedehntes Feuer im Unter­holz an der Stadt­gren­ze zu Hamm alarmierte die Frei­willige Feuer­wehr Werne am Sam­stagabend (30. Okto­ber). Die Kam­er­aden aus Bock­um unter­stützten die heimis­chen Einsatzkräfte.

Die Erkun­dung des erstein­tr­e­f­fend­en Grup­pen­führers aus Stock­um bestätigte den Brand im Wald­stück, cir­ca 100 Meter vor der Abzwei­gung Im Han­loh / Ober­holsen­er Straße in Werne-Horst. Rund 40 Meter weit von der Straße ent­fer­nt war Holz aufgeschichtet wor­den, das in Voll­brand stand. 

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Als Erst­maß­nahme leit­ete die Wehr eine Brand­bekämp­fung mit zwei C‑Strahlrohren unter umluftun­ab­hängigem Atem­schutz ein. Weit­ere Atem­schutzgeräteträger soll­ten im weit­eren Ein­satzver­lauf folgen. 

Auf­grund der aus­gedehn­ten Größe des Bran­des, der erhöht­en Brand­last und der bed­ingt aus­re­ichen­den Wasserver­sorgung im ländlichen Rand­bere­ich wurde der Löschzug 1 Stadt­mitte als Grup­pe­nalarm nachgefordert. 

Mit Hohlstrahlrohren bekämpften die Feuer­wehrleute den Brand. Foto: Feuer­wehr Werne

Zu diesem Zeit­punkt wur­den weit­ere Atem­schutzgeräteträger benötigt. Außer­dem brachte ein Pen­delverkehr mit den Tan­klöschfahrzeu­gen das benötigte Wass­er zur Einsatzstelle. 

Die Feuer­wehrleute ver­legten eine ca. 540 Meter lange B‑Leitung von der Ein­satzstelle bis zur Kreuzung Buschkäm­pen / Im Han­loh. Dies war nötig, da ein gle­ichzeit­iges Passieren der Groß­fahrzeuge auf den engen land­wirtschaftlichen Wegen nicht möglich war. 

Zu Spitzen­zeit­en waren ins­ge­samt 11.000 Liter Wass­er auf der Straße. Der Ein­sat­zleit­er und stel­lvertre­tende Leit­er der Wern­er Wehr, Jörg Mehringsköt­ter, koor­dinierte vor Ort den Ein­satz. Nach­dem ein Großteil der Flam­men niedergeschla­gen waren und eine weit­ere Bran­daus­bre­itung im Wald­stück ver­hin­dert wer­den kon­nte, unter­stützte ein ort­san­säs­siger Land­wirt die Feuer­wehr. Dieser fuhr mit seinem Treck­er das Ast­werk auseinan­der, um so effek­tiv die Glutnester ablöschen zu können. 

Das Feuer im Han­loh kon­nte, nach­dem die Wasserver­sorgung durch den Pen­delverkehr stand, mit dem mas­siv­en Löschangriff über die Hohlstrahlrohre schnell unter Kon­trolle gebracht wer­den. Um 1 Uhr mor­gens war der Ein­satz been­det und die Ver­sorgungsleitun­gen kon­nten zurück­ge­baut werden. 

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