Lippebrücke
Bis die Arbeiten an der Lippebrücke mit der Verschiebung des neuen Überwegs in die letzte Phase gehen, dauert es noch ein paar Monate. Auf der Werner Seite ist das Widerlager für die Brücke schon fertig. Foto: Volkmer
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Werne/Rünthe. Bis die Arbeiten an der Lippebrücke mit der Verschiebung des neuen Überwegs in die entscheidende Phase gehen, dauert es noch ein paar Monate. Ab Juli erwarten die Autofahrer zwischen Werne und Bergkamen-Rünthe jedoch erst einmal vorübergehende Einschränkungen beim Überqueren der Brücke.

Aktuell sind die Arbeiter mit der Fertigstellung der beiden Widerlager beschäftigt. Auf der Werner Seite ist das tragende Bauwerk schon fertig, gegenüber am Südufer auf Rünther Boden ist der künftige Brückenpfeiler ebenfalls auf einem guten Weg zur Fertigstellung. „Hier werden derzeit die Flügelwände, also die Seitenteile betoniert. Danach folgen die Kammerwände auf der Rückseite des Widerlagers, die dann später das Widerlager gegen das Erdreich schützen“, berichtet StraßenNRW-Sprecherin Nadia Leihs auf Anfrage. Nach einer gewissen Aushärtungszeit bis zum Juni sollen dann die Lagersockel angebracht und ebenfalls betoniert werden.

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Lippebrücke
Am Südufer der Brücke auf Rünther Boden soll der künftige Brückenpfeiler ebenfalls bald fertig sein. Foto: Volkmer

Im Juni wird zudem auf der Werner Seite damit begonnen, im Baufeld den neuen Straßenanschluss an die Brücke herzustellen. Diese Arbeiten für diese Zufahrt auf die neue Brücke werden dann ohne den Verkehr zu beeinträchtigen, geschehen können, teilt die Sprecherin mit. Anders sieht es dann etwas später auf der Bergkamener Seite aus. „Da wird es leider auch nötig sein, den Verkehr einzuschränken, sodass dann nur noch eine Spur zur Verfügung stehen wird und wir den Verkehr mit einer Baustellenampel regeln müssen“, kündigt Leihs an.

Baustellenampel regelt in den Sommerferien den Verkehr

Damit es dann auf der stark befahrenen Strecke nicht zum Mega-Stau kommt, will StraßenNRW mit diesen Arbeiten erst nach Beginn der Sommerferien beginnen. „Uns ist bekannt, dass dies eine stauanfällige Stelle ist, daher werden wir versuchen, den Eingriff in den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten.“

Nach aktuellem Planungsstand soll die mehrwöchige Verkehrsbehinderung Anfang Juli beginnen. Danach ist im August der letzte große Akt des neuen Bauwerks mit der Verschiebung der Brücke geplant. Dafür muss der Überweg dann noch einmal für einige Tage komplett gesperrt werden.

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