Auch auf der Polizeiwache in Werne muss der Baum raus. Archivfoto: Volkmer
Auch auf der Polizeiwache in Werne muss der Baum raus. Archivfoto: Volkmer
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Werne. Ab der kommenden Woche werden die Weihnachtsbäume von der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH – kurz GWA – auch in Werne abgeholt. Die Termine und die einzelnen Abfuhrbezirke sind im GWA-Abfallkalender notiert. Dieser wurde jedem Haushalt zugestellt.

Los geht es am Montag (11. Januar) in den Abfuhrbezirken 1 und 2, am Dienstag folgen 3 und 4, am Mittwoch folgen 5 und 6, ehe am Donnerstag 7 und 8 sowie schließlich am Freitag der Bezirk 9 an der Reihe ist. Die GWA weist darauf hin, dass die Tannenbäume abgeschmückt sein müssen. Am Abholtag müssen sie spätestens ab 6 Uhr morgens gut sichtbar bereit liegen.

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Doch was wird aus dem Weihnachtsbaum, nachdem er das heimische Wohnzimmer verlassen hat und von der Straße auf den Lkw geladen wurde? Die ausgedienten Bäume werden von der Müllabfuhr eingesammelt und im Kompostwerk in Fröndenberg zu gütegeprüftem Kompost verarbeitet.

Schreddern, kompostieren, wiederverwerten

Nach ihrer Anlieferung auf dem Grünschnittkompostplatz werden sie zunächst zweimal geschreddert und anschließend der Bioabfallkompostierung als Strukturmaterial zugeführt. So wird mit Hilfe der ausgedienten Tannenbäume wertvoller Kompost mit RAL-Gütesiegel hergestellt, der wiederum als fruchtbarer Bodenverbesserer zum Einsatz kommt: Der Kreislauf schließt sich, erklärt die GWA.

Wer den Abholtermin für den Weihnachtsbaum verpasst hat, muss sich selbst um die Entsorgung kümmern. Dann bleibt in der Regel nur der Weg zum Wertstoffhof. Im Rahmen der Grünschnittannahme ist die Abgabe dort meist kostenpflichtig.

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