Der Turnkindergarten im TV Werne ist seit über 25 Jahren eine Bereicherung im Betreuungsangebot. Im August geht er weiter, doch die Zukunft ist ungewiss. Foto: Ute Lenkenhoff
Der Turnkindergarten im TV Werne ist seit über 25 Jahren eine Bereicherung im Betreuungsangebot. Im August geht er weiter, doch die Zukunft ist ungewiss. Foto: Ute Lenkenhoff
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Werne. Wer den Turntiger sehen will, muss in die Turnhalle der alten Wiehagenschule an der Horster Straße kommen. Der Turnkindergarten (TKG) im TV Werne 03 startet im August wieder durch – natürlich mit einem Hygienekonzept, aber vor allem ganz viel Spaß und Fantasie.

Ute Lenkenhoff gründete den Turnkindergarten 1993 als Alternative für einen sanften Einstieg in die Kita-Welt. Zuletzt musste der TKG gerade den Umzug von der geliebten Jahn- in die Wiehagenturnhalle bewältigen. „Wir waren gerade erst angekommen, dann stoppte Corona den Betrieb“, berichtet Lenkenhoff über den problematischen Re-Start. Das Angebot aus Psychomotorik und Bewegungserziehung richtet sich an Mädchen und Jungen ab 18 Monaten bis zweieinhalb Jahren, immer montags und mittwochs von 9 bis 11.30 Uhr.

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„Kinder lieben es, sich zu bewegen. Und wir bieten ihnen diese Reize“, sagt Ute Lenkenhoff. Vor dem Krabbeln, Hüpfen und Laufen kommt ein gemeinsames Frühstück. Bevor die Eltern kommen, findet der Vormittag ein schönes Ende mit dem Abschlusskreis.

Der Turnkindergarten geht immer quartalsweise, also jetzt vom 3. August bis zu den Herbstferien, die Eltern wählen den Zeitraum – egal ob nur einen Tag oder beide Tage. Eine Gruppe besteht aus zehn bis zwölf Kindern, um jedem individuell gerecht werden zu können. „Noch haben wir ein paar Plätze frei“, verrät Ute Lenkenhoff. Fragen, Anmeldungen und weitere Infos nimmt die 63-Jährige gerne per E-Mail unter turnkindergarten@gmail.com entgegen und ruft dann interessierte Erziehungsberechtigte zurück.

Der Turnkindergarten unter Leiterin Ute Lenkenhoff und ihrem Team ist seit 27 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Doch durch die Schaffung ausreichender Betreuungsplätze seitens der Stadt schwindet die Bedeutung. „Wir schauen jetzt immer kurzfristig, ob unser Konzept den Eltern zusagt“, erklärt Ute Lenkenhoff und lässt durchblicken, dass der TKG mittelfristig vor der Schließung steht.

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