Die Einsatzfahrzeuge des Löschzug 1 Stadtmitte an der Einsatzstelle der Berliner Straße. Foto: Feuerwehr Werne
Die Einsatzfahrzeuge des Löschzugs 1 Stadtmitte an der Einsatzstelle der Berliner Straße. Foto: Feuerwehr Werne
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Gut zu tun hatte die Freiwillige Feuerwehr Werne am vergangenen Samstag. Zwei Einsätze forderten die Rettungskräfte.

Der Löschzug 1 Stadtmitte wurde  um 12:06 Uhr per digital Meldeempfänger mit dem Einsatzstichwort „TH_TÜR – hilflose Person hinter Tür“ zur Kurt-Schumacher-Straße alarmiert. Der zuerst eintreffende Rettungsdienst konnte mit dem Patienten durch die geschlossene Wohnungstür kommunizieren. Als der Versuch, über die gut gesicherte Tür zum Patienten zu kommen, scheiterte, kam die Drehleiter zum Einsatz. Die Feuerwehrleute schlugen ein Fenster ein und verschafften sich so Zutritt zur Wohnung. Die Türkonnte von innen für den Rettungsdienst geöffnet werden. Die Mitglieder des Löschzuges unterstützten den Rettungsdienst beim Patiententransport mittels Tragetuch durch das enge Treppenhaus bis zum Rettungswagen.

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Am späten Samstagabend kurz vor Mitternacht wurde mit dem Stichwort „FEUER_3 – ausgelöster Rauchmelder, Brandgeruch wahrnehmbar“ Zugalarm für den Innenstadtzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne ausgelöst. Der Einsatzort lag in einem Mehrfamilienhaus an der Berliner Straße. Die Erkundung durch den zuerst eingetroffenen Rettungsdienst ergab, das noch eine Person in der besagten Wohnung war. Auch auf festes Klopfen der Feuerwehr reagierte niemand und weiterhin war Brandgeruch und das Piepen eines Rauchmelders wahrnehmbar.

Gewaltsam öffnete der Angriffstrupp unter Atemschutz die Wohnungstür zur verrauchten Wohnung und übergab eine bewusstlose Person an den Rettungsdienst. Im Anschluss wurde verbranntes Essen vom Herd genommen und im Spülbecken abgelöscht. Der parallel aufgebaute Löschangriff mit einem C-Hohlstrahlrohr musste aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr glücklicherweise nicht eingesetzt werden. Eine Bewohnerin wurde durch den Rettungsdienst der Stadt Werne zur weiteren Behandlung in ein naheliegendes Krankhaus gebracht.

Die Berliner Straße war während der Rettungsarbeiten für circa eine Stunde komplett gesperrt. Im ehrenamtlichen Einsatz waren 22 Einsatzkräfte vom Löschzug 1 mit fünf Fahrzeugen.

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