Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer macht auf die Ausstellung zur Deutschen Einheit aufmerksam. Foto: Wagner
Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer macht auf die Ausstellung zur Deutschen Einheit aufmerksam. Foto: Wagner
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Werne. Am 3. Oktober jährte sich der Tag der Deutschen Einheit zum 30. Mal. Im Stadtmuseum ist dazu eine Ausstellung zu sehen, die sich der Erinnerungskultur widmet und bis Ende November läuft.

„Die Ausstellung richtet sich an alle Interessierten, die auch gerne lange Texte lesen”, verweist Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer auf die 18 Geschichten rund um Mauerfall und deutsche Wiedervereinigung. Papier und Stifte liegen für die Besucher*innen bereit, um diese Sammlung persönlich zu ergänzen.

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Von den gesammelten Geschichten zeigte sich Dr. Döhrer beeindruckt: „Da kriegt man keine Stereotypen, wie Ossis und Wessis, um die Ohren gehauen, sondern ein viel differenzierteres Bild, das durchweg positiv ist.” So berichtete Familie Zander von ihrer Fahrt nach Berlin, um sich dort Stücke der Mauer zu sichern. Oder aber eine Ostdeutsche, die schnell „rüber machte”, um dann beim Kauf eines Mazdas im Westen betrogen zu werden.

Ergänzt werden die sehr persönlichen Erzählungen von Werner Bürger*innen durch Leihgaben des Heimatvereins aus Kyritz. Auch die früh entstandene Städtepartnerschaft zwischen Werne und der Stadt aus Brandenburg wird thematisiert.

Geöffnet ist die Ausstellung zur Deutschen Einheit im Obergeschoss zu den regulären Öffnungszeiten des Stadtmuseums.

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