Mittwoch, Oktober 5, 2022

Werner SC lässt auch in Borken die Punkte liegen

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Wer­ne. Fuß­ball-Lan­des­li­gist Wer­ner SC 2000 kas­sier­te im Aus­wärts­spiel bei der SG Bor­ken die fünf­te Sai­son­plei­te und behält punkt­los die „rote Later­ne”. In einer aus­ge­gli­che­nen Par­tie stim­me dies­mal zumin­dest die kämp­fe­ri­sche Leistung.

SG Bor­ken – Wer­ner SC 2:1

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Viel­leicht wäre die Begeg­nung anders gelau­fen, wenn der WSC in Per­son von Domi­nik Hen­nes nach Flan­ke von Colin Lachowicz in Füh­rung gegan­gen wäre. 

Dann gelang aber der SG Bor­ken durch Max Gill das 1:0 (29.). Und das war extrem unglück­lich für die Blau-Roten. „So einen Tref­fer kas­sierst du auch nur, wenn du unten drin stehst”, hader­te Trai­ner Lars Mül­ler mit dem Gegen­tor der Mar­ke „Slap­stick”. Zuerst sprang der Ball an die Lat­te, dann an den Hin­ter­kopf von Tor­hü­ter Tra­he und schließ­lich fand eine Bogen­lam­pe der Gast­ge­ber den Weg in den Wer­ner Kasten.

Der WSC zeig­te sich nicht geschockt. Jus­sef Saa­do mar­kier­te im direk­ten Gegen­zug den Aus­gleich. Bei einem Frei­stoß erkann­te er die Situa­ti­on und schoss das Leder in die Maschen, als sich die Mau­er noch nicht rich­tig for­miert hatte.

Kurz nach dem Sei­ten­wech­sel erziel­te Bas­ti­an Bone das 2:1 für die Gast­ge­ber. „Das war ein sehens­wer­ter Kopf­ball in den Win­kel, der schwer zu ver­tei­di­gen ist”, nahm Mül­ler sei­ne Defen­si­ve in Schutz.

In der Fol­ge­zeit ver­such­te das Schluss­licht aus Wer­ne alles, um wenigs­tens noch einen Punkt aus der Frem­de mit­zu­neh­men. Coach Lars Mül­ler brach­te mit Gün, Stö­ver und Dadal drei fri­sche Kräf­te – aber ohne den erhoff­ten Erfolg. 

„Eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Tor­chan­ce hat­ten wir nicht mehr. Gleich­zei­tig haben wir wenig zuge­las­sen, ste­hen aber wie­der mit lee­ren Hän­den da”, so der ent­täusch­te WSC-Trai­ner, der beton­te: „Dies­mal kann ich den Jungs kei­nen Vor­wurf machen. Sie haben gewollt und alles reingehauen.”

Nach zwei Aus­wärts­spie­len in Fol­ge steht für die Blau-Roten am kom­men­den Sonn­tag (15 Uhr) wie­der ein Heim­spiel auf dem Pro­gramm. Das hat es aber in sich, denn der unge­schla­ge­ne Tabel­len­füh­rer West­fa­lia Gemen kommt in den Lindert.

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