Samstag, Juli 2, 2022

Weiterer Neuzugang beim Werner SC: Daoudi kommt aus Rhynern

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Wer­ne. Die Kader­pla­nung beim Fußball.Landesligisten Wer­ner SC geht wei­ter. Mit Ous­sa­ma Daou­di begrüß­te der Fuß­ball-Vor­sit­zen­de Tho­mas Over­mann bereits den ach­ten Neu­zu­gang für die nächs­te Saison.

Die Per­so­nal­pla­nun­gen für die nächs­te Sai­son sei­en damit weit­ge­hend abge­schlos­sen. Bei der Tor­wart­fra­ge sei man aller­dings noch in Gesprä­chen, so Overmann. 

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Ous­sa­ma Daou­di kommt vom Ober­li­gis­ten West­fa­lia Rhy­nern, kam dort aber nur in der Zwei­ten zum Ein­satz. „Es gibt da viel Kon­kur­renz auf den Außen­sei­ten“, sagt der 21-Jäh­ri­ge Offen­siv­mann, der sich beim Wer­ner SC mehr Spiel­pra­xis erhofft. Der Wech­sel war abge­spro­chen mit den Ver­ant­wort­li­chen bei West­fa­lia, erzählt Daou­di. Die hat­ten Ver­ständ­nis für die Ambi­tio­nen des schnel­len Mit­tel­feld­spie­lers. Kur­tu­lus Öztürk, exter­ner Bera­ter des Wer­ner SC, mach­te den Wech­sel fix. „Ous­sa­ma hat eine rich­tig gute Vor­be­rei­tung gespielt und kann fle­xi­bel ein­ge­setzt wer­den – auf den Außen­bah­nen oder als zwei­te Spit­ze“, erklärt „Kut­te“ Öztürk: „Das kann uns nur gut tun.“ Der Schritt vom Ober­li­gaka­der zum Lan­des­li­gis­ten müs­se nicht schlecht sein, gibt er zu beden­ken. Manch­mal müs­se man einen Schritt zurück machen, um nach vor­ne zu kommen.

Bei einem Pro­be­trai­ning im Lin­dert hin­ter­ließ Daou­di einen star­ken Ein­druck. Und von sei­nem Wohn­ort in Bockum-Hövel ist es nur ein kur­zer Weg nach Wer­ne. Sein Ziel ist es, Stamm­spie­ler zu wer­den und dann mit der Mann­schaft um den Auf­stieg mitzuspielen.

Die Mann­schafts­pla­nun­gen für die kom­men­de Sai­son sind weit­ge­hend abge­schlos­sen. Mit den Neu­zu­gän­gen wächst der Kader auf fast 30 Spie­ler. „Der Kader ist schon sehr breit“, weiß Öztürk. „Der eine oder ande­re Name wird sich dann schon mal auf der Bank wie­der­fin­den, weil vie­le die glei­che Qua­li­tät haben. In der nächs­ten Sai­son ist auf jeden Fall sehr viel Cha­rak­ter gefragt.“ Die brei­te Qua­li­tät bedeu­tet auch für Trai­ner Lars Mül­ler mehr Mög­lich­kei­ten, Spiel­sys­te­me auf den jewei­li­gen Geg­ner abzu­stim­men oder Aus­fäl­le zu kompensieren. 

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit rich­ten die Ver­ant­wort­li­chen der WSC-Fuß­ball­ab­tei­lung auf die zwei­te Mann­schaft. „Ziel ist es, dass auch die zwei­te Mann­schaft eine Liga höher spielt“, sagt Öztürk. Wich­tig sei, dass die Zwei­te nicht Abstell­gleis für die Ers­te ist, son­dern ein eige­nes intak­tes Mann­schafts­ge­fü­ge besitze.

„Der Leis­tungs­un­ter­schied zwi­schen der ers­ten und zwei­ten Mann­schaft darf nicht zu groß sein“, warnt auch Over­mann. Nach dem erfolg­rei­chen Sai­son­ver­lauf für alle drei Teams in die­ser Spiel­zeit, soll die zwei­te Mann­schaft in der nächs­ten Sai­son mit dem Ziel Auf­stieg in die Kreis­li­ga A ins Ren­nen gehen. Dazu wer­den in der kom­men­den Woche Gesprä­che mit den Spie­lern und Trai­nern geführt. Wich­tig sei, dass ver­bind­li­che Zusa­gen gemacht wer­den, um dann zu ent­schei­den, ob neben einer zwei­ten mit einer drit­ten Mann­schaft geplant wer­den kann. „Es zählt der Leis­tungs­ge­dan­ke“, sagt Overmann. 

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