Freitag, Oktober 7, 2022

TV Werne verliert Halbfinal-Krimi gegen Ennigerloh

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Wer­ne. Die Chan­ce zum Final­ein­zug war da, doch zum Schluss ver­sag­ten die Ner­ven: In einem Match zwei­er Teams auf Augen­hö­he ver­lo­ren die Hand­ball-Her­ren des TV Wer­ne das Halb­fi­na­le der Auf­stiegs­run­de gegen TV Enniger­loh mit 23:25 (13:13).

Im Fina­le tref­fen die Sie­ger nun auf den HC Hee­ren-Wer­ve, der erst nach Ver­län­ge­rung den Ham­mer SC mit 31:30 schlug.

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Die Ent­täu­schung war groß bei den Hand­bal­lern des TV Wer­ne. Vor hei­mi­schem Publi­kum lag das Team fast über die gesam­te Spiel­zeit in Füh­rung, ver­säum­te es aber, in den ent­schei­den­den Pha­sen den Vor­sprung auszubauen. 

Nach einem guten Start führ­ten die Gast­ge­ber bereits mit 7:4 (12.). In der Fol­ge schei­ter­ten aber Jonas Thie­mann, Joschua Vogel und Jan Drees an Pfos­ten und Lat­te, dem Tor­wart oder sie war­fen am Tor vor­bei. „Da hat­ten wir mehr­fach die Chan­ce, auf vier oder fünf Tore weg­zu­zie­hen. Da hat der Tor­hü­ter von Enniger­loh gut gehal­ten oder die Abwehr gut gemacht, oder wir haben es ver­ba­selt“, ana­ly­sier­te Trai­ner Axel Tau­di­en nach dem Match. „Da waren wir ein­fach nicht cle­ver genug. Und dann hat Enniger­loh am Ende ver­dient gewonnen.“

Beim Stand von 13:13 wur­den die Sei­ten gewech­selt. Am Spiel­ver­lauf änder­te sich aller­dings nichts. Wer­ne leg­te vor, Enniger­loh nutz­te die Abschluss­schwä­chen aber immer, um dran zu blei­ben. Der Abstand wur­de nie grö­ßer als zwei Tore. In der Schluss­pha­se nutz­ten die Gäs­te ihre Tor­chan­cen kon­se­quent, die Wer­ner Angrif­fe ende­ten beim geg­ne­ri­schen Schlussmann. 

Zwar konn­te Alex­an­der Gröb­linghoff fünf Minu­ten vor dem Spie­len­de noch ein­mal zum 23:23 aus­glei­chen, doch die anschlie­ßen­den Angrif­fe des TV Wer­ne blie­ben ohne Tor­er­folg. Zum Schluss jubel­ten die Gäs­te, die Spie­ler um Kapi­tän Tobi­as Schütt­pelz gin­gen mit hän­gen­den Köp­fen vom Feld.

„So ein Spiel kann man nicht trai­nie­ren“, sag­te Tau­di­en, „wenn du den ers­ten ver­wirfst, wirst du ner­vös und dann klappt der nächs­te auch nicht. Die Jungs haben eine klas­se Sai­son gespielt. Aus der Nie­der­la­ge müs­sen wir ler­nen und dann im nächs­ten Jahr wie­der angreifen.“ 

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