Sonntag, November 27, 2022

TV Werne überrascht eigenen Trainer – 31:22 gegen PSV Recklinghausen 2

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Wer­ne. Mit einer ganz star­ken Leis­tung setz­ten sich die TV Wer­ne Hand­ball-Damen in der Lan­des­li­ga gegen die Zweit­ver­tre­tung des Dritt­li­gis­ten durch. 31:22 (18:9) hieß es am Ende in einer ein­sei­ti­gen Begegnung.

„Dass wir gegen den Tabel­len­füh­rer so ein Spiel ablie­fern, damit habe ich wirk­lich nicht gerech­net”, strahl­te Coach Ingo Wag­ner, der wie immer hoch­mo­ti­viert an der Sei­ten­li­nie „mit­spiel­te” und Anwei­sun­gen auf das Feld rief.

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Nach acht Minu­ten lagen die Gast­ge­be­rin­nen mit 2:4 zurück – und dreh­ten danach auf. Miri­am Sie­bels und Son­j­ka Plo­tek gli­chen aus, Anne Klos­ter­mann, Jani­na Schöp­per und erneut Plo­tek war­fen einen 7:4‑Vorsprung heraus.

Reck­ling­hau­sen zeig­te sich beein­druckt, den Gäs­ten gelang danach nicht mehr viel. Leich­te Feh­ler luden Wer­ne zu schnel­len Gegen­stö­ßen ein. Nach dem 14:9 erwisch­te der TVW bis zur Halb­zeit­si­re­ne einen fan­tas­ti­schen Lauf und setz­te sich schon vor­ent­schei­dend auf 18:9 ab.

Son­ja Plo­tek, mit acht Toren erfolg­reichs­te Wer­fe­rin, kann sich hier ein­mal nicht ent­schei­dend durch­set­zen. Foto: Wagner 

„Wir waren in der ers­ten Halb­zeit vor­ne sehr stark. Unse­re Chan­cen­aus­beu­te betrug fast 100 Pro­zent”, war Ingo Wag­ner glück­lich über die Leis­tung sei­ner Schützlinge.

Und das durf­te er auch im zwei­ten Durch­gang sein. Beim 22:10 durch Klos­ter­mann per Sie­ben­me­ter war der PSV end­gül­tig geschla­gen. Der TVW hielt die Geg­ne­rin­nen wei­ter auf Distanz, ent­schei­dend ver­kür­zen konn­te Reck­ling­hau­sen bis zum Abpfiff nicht mehr.

Groß war die Freu­de bei den Hand­ball-Damen über ihre star­ke Leis­tung vor hei­mi­scher Kulis­se. Foto: Wagner

„Nach dem Sei­ten­wech­sel hat­ten wir ein paar tech­ni­sche Feh­ler drin. Ins­ge­samt hat es die Mann­schaft aber gut gemacht, immer mal Tem­po­wech­sel ein­ge­streut, um zu sich erho­len. Ich bin hoch­zu­frie­den”, sag­te der Coach, der mit Blick auf das kom­men­de Aus­wärts­spiel in Glad­beck (1. Okto­ber, 17 Uhr) beton­te: „Wir müs­sen vol­le Pul­le wei­ter­spie­len und die Eupho­rie mitnehmen.” 

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