Donnerstag, Mai 26, 2022

Sieg gegen Spitzenreiter: TV Werne ist zurück auf Platz drei

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Wer­ne. Die Ober­li­ga-Vol­ley­bal­le­rin­nen des TV Wer­ne haben mit ihrem Sieg gegen Spit­zen­rei­ter VV Schwer­te am Diens­tag­abend für eine klei­ne Sen­sa­ti­on gesorgt. Gleich­zei­tig hat sich das Team von Bro­nek Bak­ie­wicz und Phil­ipp Zur­wie­den damit den drit­ten Platz zurückerobert. 

VV Schwer­te – TV Wer­ne 2:3 (29:31, 26:24, 25:22, 25:12, 8:15) 

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„Dass wir gewon­nen haben, ist eigent­lich ein Wun­der nach so lan­ger Zeit ohne Trai­ning. Ich habe kei­ne Ahnung, wie wir das hin­be­kom­men haben, aber wir freu­en uns sehr“, sag­te Zur­wie­den nach der Par­tie und spiel­te damit auf die schlech­te Aus­gangs­la­ge des TV Wer­ne an. Seit eini­gen Wochen konn­te der TVW auf­grund diver­ser Aus­fäl­le kein rich­ti­ges Team­trai­ning mehr durch­füh­ren. Gegen Schwer­te hat­te man nur neun Spie­le­rin­nen zur Ver­fü­gung. So wenig wie in die­ser Sai­son noch gar nicht. 

„Unser Ziel gegen Schwer­te war es ein­fach nur, so gut wie mög­lich zu bestehen und viel Spaß zu haben“, führ­te Bak­ie­wicz wei­ter aus. Für sein Team ging es dann direkt bes­ser los als erwar­tet. Auch wenn die Annah­me wackel­te und die Abstim­mung zwi­schen Zuspiel und Angriff nicht immer pass­te, nutz­te der TV Wer­ne die Chan­cen, die sich im Angriff erga­ben, kon­se­quent aus. Allen vor­an zeig­te Anna Jäger eine extrem star­ke Leis­tung. „Anna hat klas­se gespielt, so stark habe ich sie sel­ten gese­hen“, sag­te Bak­ie­wicz, der sei­ne Außen­an­grei­fe­rin schon seit eini­gen Jah­ren coacht. 

Gene­rell ging das Spiel hin und her. Kein Team konn­te mehr als einen Satz am Stück gewin­nen. Wer­ne führ­te nach drei sehr umkämpf­ten Sät­zen 2:1. Schwer­te brauch­te nur noch einen Satz­ge­winn, um die Meis­ter­schaft vor­zei­tig klar­zu­ma­chen. Davon beflü­gelt setz­te sich der Gast­ge­ber im vier­ten Durch­gang deut­lich durch und fei­er­te den Satz­aus­gleich aus­ge­las­sen. Im spiel­ent­schei­den­den Tie­break war Wer­ne dann wie­der­um zur Stel­le. Schwer­tes vor­zei­ti­ger Freu­den­tau­mel moti­vier­te den TV Wer­ne umso mehr, das Spiel für sich zu ent­schei­den. „Was uns aktu­ell an Auto­ma­tis­men und Spiel­rhyth­mus fehlt, haben wir mit sen­sa­tio­nel­lem Kampf­geist wett­ge­macht. Wir sind sehr stolz auf unse­re Mann­schaft“, sagt Bakiewicz. 

Den drit­ten Platz hat der TV Wer­ne damit zurück­er­obert und befin­det sich nun in einer her­vor­ra­gen­den Posi­ti­on, die­sen auch zu ver­tei­di­gen. Das kom­men­de Heim­spiel wird auf Wunsch Aasees ver­scho­ben, sodass Wer­ne sei­ne letz­ten bei­den Par­tien wohl erst nach den Oster­fe­ri­en absol­vie­ren wird. Bis dahin kann sich der TVW etwas zurück­leh­nen und die ande­ren Ergeb­nis­se abwar­ten. Even­tu­ell kann der Club dann sogar noch einen Angriff auf den zwei­ten Platz star­ten. - Juri Koll­hoff -  

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