Donnerstag, Mai 26, 2022

Sechster Neuzugang beim WSC: Serhad Gün hat ehrgeiziges Ziel

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Wer­ne. „Der Klas­sen­er­halt in der Lan­des­li­ga ist für den Wer­ner SC gesi­chert“, stell­te Fuß­ball-Chef Tho­mas Over­mann nach dem 2:2 gegen BSV Rox­el mit einem iro­ni­schen Unter­ton fest. Sei­nen Blick rich­tet er lie­ber auf das obe­re Tabel­len­drit­tel, in der sich auch der WSC wiederfindet.

Platz vier belegt die Mann­schaft von Lars Mül­ler mit 41 Punk­ten aus 25 Spie­len. Aller­dings ergibt sich ein schie­fes Tabel­len­bild, weil die hin­ter dem WSC plat­zier­ten Teams aus Wett­rin­gen, Ahaus und Rox­el noch Nach­hol­spie­le absol­vie­ren müssen.

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Im obe­ren Tabel­len­drit­tel soll sich die ers­te Mann­schaft aus dem Lin­dert in der kom­men­den Sai­son eta­blie­ren. Mit hoch­ka­rä­ti­gen Neu­ver­pflich­tun­gen wer­den dafür schon jetzt die Wei­chen gestellt. Nach Bri­an Wolff, Domi­nik Hen­nes, Amer Masic, Leon Becker und Luis Kram­pe wech­selt auch Ser­had Gün zum WSC. Der 22-jäh­ri­ge Offen­siv­spie­ler kommt vom Liga-Spit­zen­rei­ter IG Bönen.

In der Jugend des FC TuRa Berg­ka­men begann die Fuß­ball-Lauf­bahn des Berg­ka­meners. Anschlie­ßend wech­sel­te er in die B‑Jugend von West­fa­lia Weth­mar in die Lan­des­li­ga und von dort in die A‑Jugend der Ham­mer SpVg. Schon damals war der exter­ne Bera­ter des WSC, Kur­tu­lus „Kut­te“ Öztürk, auf den schnel­len und tor­ge­fähr­li­chen Stür­mer auf­merk­sam geworden.

Doch Gün such­te sei­ne Chan­ce beim HSV in der Ober­li­ga. Weil dort aber die erhoff­ten Ein­sät­ze aus­blie­ben, führ­te sein Weg nach einem Jahr zum TuS Wie­scher­hö­fen. Dort erziel­te er 18 Tore in sei­nem ers­ten Senio­ren­jahr. Nach die­sem kur­zen Gast­spiel in Wie­scher­hö­fen folg­ten drei Jah­re bei IG Bönen.

„Ich den­ke, es ist jetzt Zeit für etwas Neu­es“, erklärt Gün. „Als Kut­te mich ange­spro­chen hat, waren wir uns schnell einig.“ Vor allem die Nähe zu sei­nem Wohn­ort Berg­ka­men, aber auch die Atmo­sphä­re in der Mann­schaft waren aus­schlag­ge­bend für die Zusa­ge, sagt er. Mit Blick auf die hoch­klas­si­gen Ver­stär­kun­gen setzt sich der jun­ge Spie­ler ehr­gei­zi­ge Zie­le: „Ich will im nächs­ten Jahr durch­star­ten, und ich hof­fe, dass wir den Auf­stieg schaffen.“ 

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