Freitag, Oktober 7, 2022

Landesligist Werner SC leistet sich haarsträubende Fehler

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Wer­ne. Zwei Gegen­to­re nach kata­stro­pha­len Abwehr­feh­lern brach­ten den Wer­ner SC beim Aus­wärts­spiel in Sen­den auf die Ver­lie­rer­stra­ße. Und weil der WSC kla­re Tor­chan­cen nicht nutz­te, fiel die Nie­der­la­ge mit 0:3 (0:2) auch deut­lich aus.

„Hin­ten müs­sen wir bes­ser wer­den und vor­ne die Tore machen“, fass­te ein rest­los bedien­ter Lars Mül­ler nach der Par­tie gegen den VfL Sen­den zusam­men. Schon vor dem Anpfiff der Par­tie muss­te der WSC-Coach Rück­schlä­ge weg­ste­cken und die Start­auf­stel­lung kurz­fris­tig ändern. Zu den ohne­hin ver­letz­ten Spie­lern Mar­vin Stö­ver und Yan­nick Lachowicz kamen drei wei­te­re Aus­fäl­le hin­zu, denn beim Auf­wär­men ver­letz­ten sich Tor­hü­ter Jan Tra­he, Mit­tel­feld­ak­teur Bri­an Wolff und Stür­mer Jan­nik Prinz.

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Nach fünf Minu­ten gin­gen die Gast­ge­ber in Füh­rung. Der sonst so zuver­läs­si­ge Nico Holt­mann ver­schätz­te sich bei einer Kopf­ball­rück­ga­be zu sei­nem Tor­hü­ter Jan Pollak, ein Sen­de­ner pass­te den Ball auf sei­nen Mit­spie­ler, der aus kur­zer Distanz ein­schob. Auch beim zwei­ten Gegen­tor leis­te­ten die Wer­ner Spie­ler tat­kräf­ti­ge Mit­hil­fe. Einen Rück­pass von Kapi­tän „Zor­ro“ Mar­ti­no­vic pass­te Jan Pollak direkt auf einen Sen­de­ner, der den WSC-Schluss­mann mit einer Bogen­lam­pe überwand.

In der Fol­ge bemüh­ten sich die Wer­ner um den Anschluss­tref­fer. Marc Schwer­b­rock ver­such­te es mit einem Schuss aus 20 Metern, Domink Hen­nes schei­ter­te aus 17 Metern am VfL-Kee­per genau­so wie Nico Holt­mann zwei Minu­ten danach. Die größ­te Chan­ce ver­gab Hen­nes fünf Minu­ten vor der Pau­se, als er eine Holt­mann-Flan­ke frei­ste­hend am Tor vor­bei­köpf­te. Bei den Offen­siv­be­mü­hun­gen lie­fen die Wer­ner aber immer wie­der in schnell vor­ge­tra­ge­ne Gegen­stö­ße der Gast­ge­ber. Zwei­mal muss­te Pollak in höchs­ter Not retten.

Der WSC hat­te durch­aus Tor­chan­cen. In der Schluss­pha­se behin­der­ten sich Domi­nik Hen­nes und Amer Masic beim Kopf­ball­ver­such gegen­sei­tig. Der Ball flog über das Sen­de­ner Tor. Foto: MSW

Nach dem Sei­ten­wech­sel änder­te sich nichts am wenig kon­struk­ti­vem WSC-Auf­bau­spiel. Vie­les blieb Stück­werk, oft kamen die Päs­se nicht beim Mit­spie­ler an, sodass meis­tens mit lan­gen Bäl­len der Erfolg gesucht wur­de. Sekun­den nach sei­ner Ein­wechs­lung hat­te Chris Thann­hei­ser den Anschluss­tref­fer auf dem Fuß, doch er schei­ter­te an der viel­bei­ni­gen Abwehr der Sen­de­ner. Als die Wer­ner in der Schluss­pha­se alles auf eine Kar­te setz­ten, mach­ten die Sen­de­ner mit dem drit­ten Tref­fer alles klar.

So hofft der Wer­ner SC am kom­men­den Sonn­tag, 28. August, gegen den SC Alten­rhei­ne auf das ers­te Erfolgs­er­leb­nis. Anstoß ist um 15 Uhr im Lindert.

WSC: Pollak – Mar­ti­no­vic, Pog­genpohl (80. Daou­di), Holt­mann, Masic, C. Lachowicz, Gün (80. Abding­hoff), Hen­nes, Becker (62. Thann­hei­ser), Schwer­b­rock, Saado

Tore: 1:0 (5.), 2:0 (29.), 3:0 (90.+5)

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