Samstag, Juli 2, 2022

Landrat Löhr empfängt Wüst: Volle Unterstützung für Geflüchtete

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Kreis Unna. Gemein­sam mit dem zustän­di­gen Lan­des­mi­nis­ter Joa­chim Stamp und Regie­rungs­prä­si­dent Hans-Josef Vogel besuch­ten Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst und Land­rat Mario Löhr am Don­ners­tag, 3. März, die Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung für Flücht­lin­ge des Lan­des in Unna-Mas­sen. Vom per­sön­li­chen Gespräch mit den ers­ten Geflüch­te­ten, die in der Ein­rich­tung Zuflucht gefun­den hat­ten, zeig­ten sich alle vier tief beein­druckt, berich­tet die Kreis-Pressestelle-

„Ich muss die Berich­te von Krieg und Flucht, über zurück­ge­las­se­ne Fami­li­en­mit­glie­der und die Unge­wiss­heit auf die Zukunft erst­mal ver­dau­en“, sagt Land­rat Mario Löhr nach den beein­dru­cken­den Schil­de­run­gen der Geflüch­te­ten. „Aber klar ist mehr denn je: Wir wer­den hier vor Ort alles unter­neh­men, um denen die bei uns Schutz vor dem Krieg des Herrn Putin suchen, alles zu geben, was benö­tigt wird“, so Löhr weiter.

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Aktu­ell berei­ten sich alle Städ­te und Gemein­den kreis­weit auf die Auf­nah­me von Flücht­lin­gen vor. Aus der Bevöl­ke­rung kom­men zudem eine Viel­zahl von kon­kre­ten Hilfs­an­ge­bo­ten bis hin zu Auf­nah­me in der eige­nen Woh­nung oder der Bereit­stel­lung von Ferienhäusern.

Minis­ter­prä­si­dent Wüst wie­der­hol­te sei­ne Zusa­ge zur Unter­stüt­zung der Kom­mu­nen bei die­ser Auf­ga­be und Minis­ter Stamp beton­te, dass der Auf­ent­halts­sta­tus aktu­ell nicht die Sor­ge der Flücht­lin­ge sein brau­che, man arbei­te mit gro­ßer Einig­keit auf euro­päi­scher Ebe­ne an einer prag­ma­ti­schen Lösung und berei­te par­al­lel die Umset­zung in Bun­des- und Lan­des­recht vor.

Vor dem Ter­ror in den Krieg geflüchtet

Unter den Ers­ten, die den Weg in die Erst­auf­nah­me­stel­le in Unna-Mas­sen gefun­den haben, befin­den sich nicht aus­schließ­lich ukrai­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge. Die Ukrai­ne selbst war Ziel von Flücht­lin­gen etwa aus Afgha­ni­stan nach der Macht­über­nah­me durch die Tali­ban. So auch für einen Fami­li­en­va­ter, der in Kiew stu­diert und für die afgha­ni­sche Armee als Com­pu­ter­fach­mann gear­bei­tet hat­te. Er hat­te mit sei­ner Fami­lie in Kiew Auf­nah­me gefun­den und flieht nun mit sei­ner Frau und drei Kin­dern zum zwei­ten Mal vor Krieg und Ter­ror. Land­rat Löhr lei­tet dar­aus eine noch grö­ße­re Ver­pflich­tung ab, nun denen Schutz zu gewäh­ren, die bis­lang selbst ihr Land für Flüch­ten­de geöff­net hat­ten. PK | PKU

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