Donnerstag, Mai 26, 2022

Gedenkstein erinnert an Städtebündnis „Werner Bund“

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Wer­ne. Gut sicht­bar ist der Gedenk­stein für das Städ­te­bünd­nis „Wer­ner Bund“ an der Lip­pe­brü­cke auf Wer­ner Sei­te positioniert.

Er erin­nert an das Jahr 1253, als auf der Lip­pe­brü­cke nahe Wer­ne das West­fä­li­sche Städ­te­bünd­nis zwi­schen Müns­ter, Dort­mund, Soest und Lipp­stadt geschlos­sen wur­de. Die güns­ti­ge Lage an der Kreu­zung zwei­er Han­dels­s­we­ge führ­te zu dem Bünd­nis der Städ­te, die sich so auch gegen Raub­rit­ter­tum absi­chern woll­ten. 1277 schloss sich die Stadt Osna­brück dem Bünd­nis an.

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Am 10. März 1953 ließ die Stadt Wer­ne den rund 20 Zent­ner schwe­ren Stein zum Geden­ken an den his­to­ri­schen Zusam­men­schluss des Wer­ner Bun­des vor 700 Jah­ren auf­stel­len. So ist es in dem zum 125-jäh­ri­gen Bestehens der Stadt­spar­kas­se erschie­nen Geschichts­band (1855/56 bis 1982) nach­zu­le­sen. „Der von einem müns­ter­schen Künst­ler ent­wor­fe­ne Stein trägt die Wap­pen der vier Bünd­nis­städ­te. Die Stadt Wer­ne, auf deren Grund das Bünd­nis zustan­de kam, ist auf dem Stein lei­der nicht erwähnt. Das Städ­te­bünd­nis vom 17. Juli 1253 wird im übri­gen von Geschichts­schrei­bern als Vor­läu­fer der spä­ter mäch­ti­gen Han­se bezeich­net“, heißt es darin.

Bevor der Stein nach dem Brü­cken­neu­bau wie­der an Ort und Stel­le gerückt wur­de, hat­te bereits Bau­last­trä­ger Straßen.NRW, zustän­dig für das Pro­jekt, bereits eine Rei­ni­gung veranlasst.

Eine wei­te­re rei­ni­gen­de Auf­ar­bei­tung des Gedenk­steins wer­de man nach den Oster­fe­ri­en ange­hen, infor­mier­te jetzt Adri­an Kers­t­ing, Abtei­lungs­lei­ter Stra­ßen und Ver­kehr, gegen­über WERN­Eplus. Zuvor wer­de man sich fach­li­chen Rat holen, um den Natur­stein sach­ge­mäß zu behan­deln ergänz­te er.

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