Freitag, Oktober 7, 2022

Hart aber ehrlich, professionell und imposant für Ohren, Seele und Augen

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Wer­ne. Auf­wüh­lend, scho­nungs­los ehr­lich und mit einer kla­ren Posi­ti­on, doch zugleich erha­ben, monu­men­tal und ein­gän­gig: Wenn die­se dunk­len Zei­ten für etwas gut sind, dann hier­für. Burn ist eine Dark Rock-Band, die wirk­lich was zu sagen hat – und am Frei­tag (3. Juni, 20 Uhr) zu Gast auf der Hof­büh­ne im FlözK in Werne.

„Die Songs beschäf­ti­gen sich mit Iso­la­ti­on, Glau­be, ver­lo­re­ner Lie­be, Ein­sam­keit, Selbst­hass und dem Ster­ben“, zählt Band­mit­glied Felix Fri­berg den har­ten Tobak auf. Das sei viel­leicht nicht all­zu sehr geeig­net für einen fröh­li­chen Dance-Party­a­bend. Aber das sei­en die­se Zei­ten ja auch nicht unbedingt.

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Umso wich­ti­ger, dass eine deut­sche Band ihre deut­schen Tex­te dazu nutzt, ein Bewusst­sein für das zu schaf­fen, was schief läuft zwi­schen uns und in uns. Die Ein­flüs­se der Band mögen noch immer in der DNA ihres Sounds her­um­geis­tern; The Cure, Fiel­ds Of The Nephi­lim oder The Sis­ters Of Mer­cy geben dem höchst atmo­sphä­ri­schen Dark Rock immer noch ihren Segen. Längst hat sich aber ein eige­ner Klang herauskristallisiert.

Melan­cho­lisch, sehn­suchts­voll und auf­ge­bracht: Burn rich­ten sich immer mehr in ihrer eige­nen Schub­la­de ein und heben sich mit ihrem Sound selbst­be­wusst von Gen­re übli­chen Gitar­ren­wän­den, Indus­tri­al-Pati­na und den mono­ton tie­fen Stim­men vol­ler geroll­ter R‚s ab.

Felix Fri­berg bringt es schmun­zelnd auf den Punkt: „Wir mögen schwe­ben­de und neb­li­ge Sounds, die trotz­dem fet­zen, ohne den Hörer weg zu pus­ten.“ Und nicht nur das: Auch zwei Jah­re nach dem letz­ten Werk prä­sen­tiert sich die Band gewan­delt, gereift, hat mal wie­der an der einen oder ande­ren Stell­schrau­be für eine Per­fek­tio­nie­rung gedreht.

Das Kon­zert ver­spricht eine Per­for­mance mit unver­blüm­ter Aus­druck­s­power in Wort und Ton: Hart aber ehr­lich, pro­fes­sio­nell und impo­sant für Ohren, See­le und Augen.

Ach­tung: Vor­erst ist wei­ter­hin ein Ein­tritts­preis von 10 Euro ange­setzt, aller­dings wird der Vor­ver­kauf ab jetzt aus­ge­setzt. Konzertbesucher/innen erhal­ten nur noch direkt über die Abend­kas­se Zutritt zu den künf­ti­gen Club Mon­treux Kon­zer­ten. Bezieher/innen von Sozi­al­leis­tun­gen mit dem ent­spre­chen­den Nach­weis zah­len einen ermä­ßig­ten Eintritt. 

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