Mittwoch, Oktober 5, 2022

Wann gibt es „Hitzefrei“ an Wernes Schulen?

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Wer­ne. Wenn das Ther­mo­me­ter kon­stant auf Wer­te über 30 Grad klet­tert, ist die Hoff­nung bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern auf „Hit­ze­frei!“ groß. 

In Nord­rhein-West­fa­len ent­schei­den die Schul­lei­tun­gen, ob der Unter­richt ver­kürzt wird. Das habe das Minis­te­ri­um für Schu­le und Wei­ter­bil­dung in einem Rund­erlass fest­ge­legt, infor­miert die Pres­se­stel­le der Bezirks­re­gie­rung Müns­ter in einer Mit­tei­lung und erläu­tert die bestehen­den Regelungen.

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Bei wel­cher Tem­pe­ra­tur gibt es Hitzefrei?

Hit­ze­frei gibt es, wenn der Unter­richt durch hohe Tem­pe­ra­tu­ren beein­träch­tigt ist. Als Anhalts­punkt gilt die 27 Grad-Mar­ke. Ist die Tem­pe­ra­tur im Klas­sen­raum höher als 27 Grad, darf die Schul­lei­tung „Hit­ze­frei” geben. Unter einer Raum­tem­pe­ra­tur von 25 Grad gibt es aller­dings kei­nen ver­kürz­ten Unterricht.

Wer bekommt Hitzefrei?

Grund­sätz­lich erhal­ten nur Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Grund­schu­len sowie der Sekun­dar­stu­fe I (5. bis 10. Klas­se) „Hit­ze­frei”. So oder so soll­te den Lehr­kräf­ten bewusst sein, dass bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren die Schü­ler­schaft nur ver­min­dert leis­tungs­fä­hig ist. Dar­auf ist Rück­sicht zu neh­men. Gera­de in Zei­ten von Coro­na soll­te auch das even­tu­el­le Tra­gen von Mas­ken als Mund- und Nasen­schutz in die Über­le­gun­gen, ob „Hit­ze­frei” gege­ben wird, mit ein­be­zo­gen werden.

Was soll­ten Eltern tun?

Ein Tipp für die Eltern: „Ach­ten Sie an den Tagen beson­ders dar­auf, dass Ihre Kin­der aus­rei­chend ver­sorgt sind. Geben Sie ihren Kin­dern am bes­ten eine Extra-Fla­sche Was­ser mit“, rät die Schul­ab­tei­lung der Bezirks­re­gie­rung Müns­ter weiter.

Wie sieht es mit der Betreu­ung aus?

Die Betreu­ung der Kin­der wird von der Schu­le gewähr­leis­tet. Eltern müs­sen sich dar­über kei­ne Sor­gen machen. Denn die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Grund­schu­len und der Klas­sen 5 und 6 haben bei „Hit­ze­frei” zwar kei­nen Unter­richt, dür­fen aber nur nach Abspra­che mit den Eltern frü­her nach Hau­se geschickt wer­den. „Die Schul­lei­tun­gen müs­sen bei ‚Hit­ze­frei’ auch den Heim­weg der Kin­der im Blick haben und ört­li­che Gege­ben­hei­ten berück­sich­ti­gen, zum Bei­spiel, ob ein Ganz­tags­be­trieb vor­liegt oder ob die ört­li­chen Bus­se fah­ren“, heißt es dazu bei der Bezirks­re­gie­rung Münster.

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