Donnerstag, August 11, 2022

Vor dem Urlaub: Polizei gibt Tipps zur Sicherheit

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Kreis Unna/Werne. Nord­rhein-West­fa­len ist in die Som­mer­fe­ri­en gestar­tet. Vie­le Men­schen – auch aus dem Kreis Unna – ver­rei­sen in den nächs­ten Wochen. Das neh­men die Poli­zei­be­hör­den in NRW zum Anlass, ver­stärkt im Ein­satz zu sein.

Damit die Men­schen weder auf der Fahrt in den Urlaub noch bei Ihrer Rück­kehr eine böse Über­ra­schung erle­ben, hat die Poli­zei fol­gen­de Sicherheitstipps:

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The­ma Verkehrssicherheit:

  • Fokus auf den Ver­kehr! Ob im Pkw oder Wohn­mo­bil: Im Stra­ßen­ver­kehr wer­den alle Sin­ne benö­tigt. Jede Ablen­kung erhöht das Unfall­ri­si­ko. Kei­ne Whats­App, kei­ne Ins­tasto­ry und kein Anruf sind so wich­tig, dass man dafür das eige­ne und das Leben ande­rer Men­schen gefährdet!
  • Ret­tungs­gas­sen ret­ten Leben! Sei­en Sie Vor­bild und machen Sie früh­zei­tig Hilfs­kräf­ten den Weg zum Unfall­ort durch eine nutz­ba­re Ret­tungs­gas­se frei. Jede Sekun­de kann zählen!
  • Erschre­cken­de Zahl! Nur ein Drit­tel aller Kin­der wird im Auto rich­tig gesi­chert. Die rich­ti­ge Siche­rung eines Kin­des im Fahr­zeug liegt in der Ver­ant­wor­tung der Eltern bzw. des Fahr­zeug­füh­ren­den. Für Kin­der unter zwölf Jah­ren gibt es kei­ne Alter­na­ti­ve zum Kindersitz!
  • Kei­ne Ver­kehrs­si­cher­heit ohne siche­re Ladung! Die Siche­rung der Ladung ist auch auf dem Weg in den Urlaub und zurück mehr als  eine Pflicht – sie beugt schwe­ren Ver­let­zun­gen durch her­um­flie­gen­de Gepäck­stü­cke vor.
  • Abstand ret­tet Leben! Abstands­un­ter­schrei­tun­gen sind, neben zu hoher Geschwin­dig­keit sowie unauf­merk­sa­men Fahr­strei­fen­wech­seln, wesent­li­che Ursa­chen von Unfäl­len auf Autobahnen.
  • Aus­ge­ruht sein heißt sicher ans Ziel zu kom­men! Stu­di­en haben erge­ben, dass eine Stun­de weni­ger Schlaf das Risi­ko für einen Ver­kehrs­un­fall bereits um das 1,3‑fache erhöht. Zwei Stun­den weni­ger Schlaf ver­dop­peln das Unfall­ri­si­ko. Müdig­keit am Steu­er ist ein unter­schätz­tes Unfall­ri­si­ko im Straßenverkehr.

The­ma Einbruchschutz:

  • Schlie­ßen und ver­rie­geln Sie Fens­ter und Türen. Nut­zen Sie kon­se­quent alle vor­han­de­nen Sicherungen.
  • Infor­mie­ren Sie ver­trau­ens­wür­di­ge Nach­barn über Ihre Abwe­sen­heit und einen even­tu­ell beauf­trag­ten Haus- oder Wohnungsbetreuer.
  • Las­sen Sie Ihr Haus oder Ihre Woh­nung durch eine Per­son Ihres Ver­trau­ens betreu­en und für einen beleb­ten Ein­druck sor­gen – heißt: Brief­kas­ten und Müll­ton­nen lee­ren, Roll­lä­den bedie­nen, Blu­men gie­ßen oder eine Ver­trau­ens­per­son mit ihrem Pkw vor Ihrem Haus par­ken lassen.
  • Depo­nie­ren Sie kei­ne Haus­schlüs­sel auf Ihrem Grund­stück. Die Ver­ste­cke unter der Fuß­mat­te oder im Blu­men­topf sind auch Ein­bre­chern bes­tens bekannt.
  • Sichern oder Ver­schlie­ßen Sie Gegen­stän­de, die für einen Ein­bruch genutzt wer­den könn­ten – wie Lei­tern, Werk­zeu­ge, Gar­ten­ge­rä­te oder Mülltonnen.
  • Schmuck und ande­re Wert­ge­gen­stän­de gehö­ren in ein Bank­schließ­fach oder ein geprüf­tes Wert­be­hält­nis – nicht in eine Schub­la­de im hei­mi­schen Schlafzimmer.
  • Ver­mei­den Sie all­zu gut les­ba­re Kof­fer­an­hän­ger. Ein­bre­cher erken­nen dar­an, wo sich der nächs­te Ein­bruch loh­nen könn­te. Nut­zen Sie klapp­ba­re Anhänger.
  • Ver­mei­den Sie öffent­lich kon­kre­te Anga­ben über Ihre Urlaubs­ab­we­sen­heit, bei­spiels­wei­se auf dem Anruf­be­ant­wor­ter oder in sozia­len Netz­wer­ken. Bela­den Sie nicht zu früh und zu offen­sicht­lich Ihr Fahr­zeug mit Gepäck und Rei­seu­ten­si­li­en – das offen­bart Tätern im Vor­feld, dass Sie verreisen.
  • Sei­en Sie wach­sam gegen­über unbe­kann­ten Per­so­nen und Fahr­zeu­gen, an Ihrem eige­nen Haus oder Ihrer eige­nen Woh­nung sowie an der des Nach­barn, denn gute Nach­bar­schaft schützt. Im Zwei­fels­fall rufen Sie sofort die Poli­zei über den Not­ruf 110.

Wei­te­re Sicher­heits­tipps fin­den Sie auch hier.

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