Donnerstag, Februar 22, 2024

Tag des offenen Denkmals: Vorträge, Rundgänge und kleine Detektive

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Werne. „Kulturspur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ lautet das Motto des Tags des offenen Denkmals. Nach zweijähriger Pause bedingt durch Corona ist die Stadt Werne zum 23. Mal mit dabei und wird am Sonntag (11. September) auf Spurensuche gehen und die Denkmale unter die Lupe nehmen. Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten, ihrer Bewohner und Erbauer.

Einblick in die Bonenstraße 8

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Um 14 Uhr wird der Architekt Lothar Steinhoff einen Einblick in die Geschichte und baulichen Maßnahmen des Hauses geben. Im Anschluss seines Vortrags wird das Erdgeschoss des Hauses zu besichtigen sein.

Rundgang Spurensuche Gründerzeit

Ab 15 Uhr wird Karl-Heinz Schwarze in einem Rundgang zu den noch erhaltenen Spuren der Gründerzeit führen. Treffpunkt ist der Brunnen vor dem Gebäude Bonenstraße 8. Dazu schreibt Schwarze:

„Nach 1900 entstanden in Werne zahlreiche Gebäude, die mit reichem und vielfältigem Dekor geschmückt waren, und zwar im Stil der Neogotik, der Neorenaissance, des Neobarock und schließlich im Jugendstil. Vieles ist im Laufe der Zeit einem unguten Modernisierungswillen zum Opfer gefallen. Doch an manchen Gebäuden sind schöne Details erhalten geblieben. Dazu gehören etwa engelsgleiche Frauenköpfe, Teichlandschaften, Voluten, Rosetten, Girlanden, Agraffen. Die Spurensuche geht der Frage nach, welche Lebens- und Denkweisen zu diesen architektonischen Formen geführt haben. Schwarze erläutert, wie diese Gebäude und ihre Gestaltung den damaligen Zeitgeist spiegeln. Warum ist vieles abgebaut oder abgerissen worden? Ist mit dem Verlust auch ein Verlust an Lebensqualität verbunden? Es ist unbedingt geboten, so meinen Denkmalschützer, das noch vorhandene kulturelle Erbe zu bewahren. Dieses kann mit seiner gestalterischen Vielfalt Identität stiften, Kreativität fördern und ein Heimatgefühl vermitteln.“

Programm für kleine Detektive im Museum

Parallel findet im Museum das Familienprogramm statt: Kleine Detektive von fünf bis zehn Jahren können sich auf die Suche nach dem Geld machen, das der verrückte Industriebaron in den 1870ern versteckt hat. Wenn sie genau hinschauen, -hören und rätseln, finden sie alle Hinweise und Schlüssel!

Beginn ist jeweils um 14 Uhr, 14.30 Uhr, 15 Uhr und 15.30 Uhr. Dauer: je eine halbe Stunde, Teilnahme kostenlos, Voranmeldung notwendig: 02389/780 773 oder museum@werne.de.

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