Donnerstag, Mai 19, 2022

Kurz notiert: Malawi-Bericht – Trauer und Abschied – Kinderkirche

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Wer­ne. Die Kol­pings­fa­mi­lie hat­te zuletzt ins Pfarr­heim St. Sophia Sto­ckum zum Vor­trag von Fran­zis­ka Köh­ler ein­ge­la­den. Sie berich­te­te über ihren Auf­ent­halt in Afri­ka, wobei ihr Schwer­punkt in Mala­wi lag – eines der ärms­ten Län­der Afrikas.

Sie nahm dort an meh­re­ren Pro­jek­ten teil, unter ande­rem war sie betei­ligt beim Bau einer Schu­le. Außer­dem unter­stütz­te sie aktiv die Arbeit eines ein­hei­mi­schen Sozi­al­ar­bei­ters, bei des­sen Fami­lie sie auch wäh­rend ihres Auf­ent­hal­tes wohn­te. Der Vor­trag, mit Bil­dern unter­legt, gab einen Ein­blick in das Leben der Bevöl­ke­rung die­ses Landes.

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Mala­wi ist ein Bin­nen­staat in Süd­ost­afri­ka mit etwa 19 Mil­lio­nen Ein­woh­ner. Es grenzt an Sam­bia, Nami­bia und Mosam­bik. Mit einer Län­ge von 560 Kilo­me­ter zieht sich der Mala­wi­see fast durch das gan­ze Land. Durch den Fisch­reich­tum lässt sich das Leben für die Bewoh­ner eini­ger­ma­ßen erträg­lich gestal­ten. Auch dank des Was­sers aus dem See kön­nen Gär­ten bewäs­sert wer­den. Trotz­dem ist es für West­eu­ro­pä­er schwer vor­stell­bar, unter den geschil­der­ten Bedin­gun­gen zu leben. Auch für Fran­zis­ka Köh­ler bedeu­te­te es, sich an die Lebens­be­din­gun­gen anzu­pas­sen, vor allem aber an die Essensgewohnheiten. 

Über 20 Teil­neh­men­de hör­ten einen inter­es­san­ten Vor­trag, der dank der vie­len gestell­ten Fra­gen noch um Details ange­rei­chert wurde.

Kin­der­kir­che am kom­men­den Sonntag

Die Pfarr­ge­mein­de St. Chris­to­pho­rus lädt wie­der zur Kin­der­kir­che am Sonn­tag (20. März) ab 10.30 Uhr in der Kir­che St. Johan­nes ein.

Kin­der und ihre Eltern, Groß­el­tern und Geschwis­ter ler­nen einen Gärt­ner ken­nen, der die Hoff­nung nicht auf­gibt, dass sein Baum noch Früch­te trägt. Und was er dafür alles tut. Die­se Geschich­te steht in der Bibel und wird von Jesus erzählt.

„Hoff­nung ist wich­tig, um zu hel­fen, Not zu lin­dern und nicht ein­fach auf­zu­ge­ben. Das erfah­ren wir alle beson­ders in die­sen schwe­ren Zei­ten. In die­sem Got­tes­dienst fei­ern wir, dass wir nicht so schnell auf­ge­ben, uns gegen­sei­tig Mut machen und unter­stüt­zen“, sagt Pas­to­ral­re­fe­ren­tin Pia Gunnemann.

Anschlie­ßend sind alle auf dem Kirch­platz noch zu einem klei­nen Imbiss ein­ge­la­den. Das Vor­be­rei­tungs­team freut sich schon auf einen fröh­lich, hoff­nungs­stär­ken­den Sonntagmorgen. 

Der lee­re Platz neben mir

Der Tod ist all­ge­gen­wär­tig. Hun­dert­fach begeg­net er uns täg­lich in Nach­rich­ten, Fil­men und der Pres­se. Doch das alles ist weit weg. Wenn aber ein Part­ner oder gelieb­ter Mensch stirbt, sind wir auf uns sel­ber zurück­ge­wor­fen und müs­sen uns mit Trau­er und Abschied aus­ein­an­der­set­zen. Für die Trau­er aber gibt es kein Rezept. Wie gehen wir also mit Wut, Ohn­macht und Ver­zweif­lung um? Wie fül­len wir bis­wei­len die Lee­re neben uns mit Hoff­nung, Neu­be­ginn und Zuversicht? 

„Der lee­re Platz neben mir“ ist Gegen­stand eines lite­ra­risch-musi­ka­li­schen Rezi­ta­ti­ons­abends in der Pfarr­kir­che St. Chris­to­pho­rus, der ver­sucht auf die­se Fra­gen eine Ant­wort zu geben, aber auch Mut, Auf­bruch und Mit­ge­fühl in den Mit­tel­punkt zu stellt.

Der Ein­tritt am Sonn­tag, 27. März, ab 17 Uhr ist frei, eine Spen­de ger­ne gese­hen. Sebas­ti­an Aperd­an­nier – Tex­te, Rezi­ta­ti­on (Müns­ter) und Witold Grohs – Saxo­phon, Kla­ri­net­te (Müns­ter) gestal­ten den Abend.

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