Donnerstag, Mai 26, 2022

Imagefilm nimmt lokale Kultur in den Blick

Anzeige

Wer­ne. „Kul­tur in Wer­ne – Viel­falt erle­ben.“ So ist der neue Image­film des städ­ti­schen Kul­tur­bü­ros beti­telt, der ab sofort bei You­tube zu sehen ist. 

Das 8.30 Minu­ten lan­ge Video zeigt kom­pakt und unter­halt­sam, was alles so drin ist im Kul­tur­pa­ket Wer­ne. „Wir woll­ten etwas Nach­hal­ti­ges schaf­fen“, begrün­de­ten Mar­lies Schmid-Goß­he­ger, Nor­bert Höl­scher und Chris­toph Schwart­län­der im Gespräch mit WERN­Eplus, wes­halb vor­han­de­ne Mit­tel aus dem Kul­tur­etat der Coro­na-Jah­re für die­sen Zweck genutzt wurden.

- Advertisement -

Und noch etwas ist neu im Kul­tur­bü­ro: Mar­lies Schmid-Goß­he­ger über­gab zum 1. Mai für zwei Sab­bat-Jah­re ihren Auf­ga­ben­be­reich an Chris­toph Schwart­län­der wei­ter, der aus dem Stadt­mar­ke­ting kommt und in das Kul­tur­bü­ro-Team mit Nor­bert Höl­scher, Kath­rin Köt­ter, und Mari­on Ste­ge­man nachrückt.

Für das Image-Video über­nahm Mari­us Przy­bil­la, der bei der Frei­licht­büh­ne Wer­ne die tech­ni­sche Sei­te der Ver­an­stal­tun­gen managt, den Part des Fil­me­ma­chers. Vom Über­blick per Droh­nen­flug geht es im Video schnell hin­ein in das viel­fäl­ti­ge, loka­le Kul­tur­le­ben, in dem die städ­ti­schen und ehren­amt­li­chen Akteu­re bes­tens ver­netzt sind, und in jedem Jahr gemein­sam ein abwechs­lungs­rei­ches Ange­bot an gro­ßen und klei­nen Events für das Wer­ner Publi­kum auf die Bei­ne stellen.

Das fängt an mit einem Wer­ner Thea­ter-Abon­ne­ment der Stadt, dass sich in Viel­falt und Qua­li­tät auch mit grö­ße­ren Städ­ten mes­sen kann. Im Kul­tur­bü­ro ver­steht man sich als Part­ner und Unter­stüt­zer der krea­ti­ven Ehren­amt­ler, erklärt Schmid Goß­he­ger. Sie kön­nen uns anspre­chen und wir sie, beschreibt sie die gut funk­tio­nie­ren­de Zusam­men­ar­beit als Win-Win-Situa­ti­on. „Ich bin extrem dank­bar für unse­re Kul­tur­ver­ei­ne“, beton­te sie. Neben der Krea­ti­vi­tät und Exper­ti­se der Kul­tur­schaf­fen­den wer­den übri­gens auch die vie­len Stand­or­te wie Kol­ping­saal, Muse­um, Kir­chen, Flözk oder Stadt­bü­che­rei sicht­bar, die der Kul­tur die Büh­nen bieten.

Im Film zei­gen die Kul­tur­ver­ei­ne im Wort­sin­ne Gesicht(er) und kom­men in eige­nen Sequen­zen zu Wort. Die Kul­tur­schaf­fen­de aus Frei­licht­büh­ne, Kunst­ver­ein, Stadt­bü­che­rei, Kul­tur­ver­ein Flözk, Musi­ca Sacra, Gesell­schaft der Musik­freun­de, Volks­hoch­schu­le, Motet­ten­kreis und Stadt­mu­se­um schil­dern, was ihnen Kunst und Kul­tur bedeu­ten. „Kul­tur erwei­tert den Hori­zont, Kul­tur macht Spaß“, heißt es etwa bei Muse­ums­lei­te­rin Dr. Con­stan­ze Döh­rer. die damit den Tenor des Image­films trifft.

YouTube

Mit dem Laden des Vide­os akzep­tie­ren Sie die Daten­schutz­er­klä­rung von You­Tube.
Mehr erfah­ren

Video laden

Ein­zig Sequen­zen der Musik­schu­le und der Kar­ne­vals­ver­ei­ne sind in dem Film man­gels aktu­el­ler Ver­an­stal­tun­gen noch nicht ver­tre­ten, wer­den aber noch ange­fügt, ver­si­cher­te Nor­bert Höl­scher. Fer­ner wer­den den Ver­ei­nen­je­weils etwas län­ge­re Sequen­zen für ihre eige­nen Inter­net­sei­ten zur Ver­fü­gung gestellt, hieß es.

Chris­toph Schwart­län­der bringt aus dem Stadt­mar­ke­ting Erfah­run­gen in Sachen Inter­net sowie Öffent­lich­keits- und Pro­jekt­ar­beit mit und wird sich unter ande­rem mit neu­en For­ma­ten für die Kul­tur­ar­beit in den Sozia­len Medi­en befas­sen. Als ers­ten Schritt hat er die Inter­net­adres­se der Stadt um den Zusatz Kul­tur ergänzt, sodass der Bereich jetzt kurz unter www.werne.de/kultur zu errei­chen ist.

„Das ist auch ein Genera­ti­ons­wech­sel, wir wol­len auch ein jün­ge­res Publi­kum anspre­chen“, so Schmid-Goß­he­ger, die von 1987 bis 1993 und von 2001 bis jetzt für das Kul­tur­bü­ro im Ein­satz war.

Chris­toph Schwart­län­der, der 2017 beim Stadt­mar­ke­ting ein­stieg, ist ein ech­tes Wer­ner Kind, und freut sich auf die Auf­ga­be und den Aus­tausch. Coro­na habe gezeigt, wie wich­tig es sei, dass sich Kul­tur wie­der berap­pelt. Er schaut aner­ken­nend auf das Kul­tur­pro­gramm und schätzt die Mischung aus Schau­spiel, Dra­ma, Kri­mi und mehr.

Schmid-Goß­he­ger, die nun zwei Jah­re pau­sie­ren will, nimmt aus der Zusam­men­ar­beit vie­le „extrem berei­chern­de Begeg­nun­gen mit“, vie­le Erin­ne­run­gen an beson­de­re Ver­an­stal­tun­gen wie an das Stadt­ju­bi­lä­um, Ruhr2010 oder die Han­se­ta­ge mit und hält es mit Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er: „Kul­tur ist kein Luxus­gut, sie ist ein Lebensmittel“.

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

„Blühpaten“ für Werne gesucht

Werne. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr können ab sofort wieder Blühpatenschaften auf den Feldern rund um den Hof Bleckmann übernommen werden. Dabei...

„Werne blüht auf“ – Blütenpracht und Bienennahrung

Werne. Unter dem Motto „Werne blüht auf“ haben sich Stadtmarketing und viele Unterstützer – allen voran die Sparkasse Werne – zusammengetan, um die Innenstadt...

Jannik Schwertmann ist neuer Sommerkönig von Horst und Wessel

Horst. Mit dem 293. Schuss sicherte sich Jannik Schwertmann die Königswürde beim traditionellen Sommerfest des Schützenvereins St. Hubertus Horst und Wessel. Der treffsichere Avantgardist...

Corona in Werne: 13 neue Infektionen am Mittwoch gemeldet

Werne/Kreis Unna. In Werne sind am Mittwoch (25.05.2022) 13 neue Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Heute sind der Gesundheitsbehörde kreisweit 181 neue Fälle gemeldet...