Donnerstag, August 11, 2022

FFW-Arbeitskreis rückt Sonnenuhr ins Licht

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Wer­ne. Die Kame­ra­den der Alters- und Ehren­ab­tei­lung haben in einem kurz­fris­tig anbe­raum­ten „Arbeits­kreis Son­nen­uhr“ ihren Kame­ra­den Hel­mut Nowak bei der Umset­zung eines Her­zens­pro­jek­tes gehol­fen, berich­te­te jetzt Tobi­as Tenk, Pres­se­spre­cher der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Werne.

Dem­nach hat­te der ehe­ma­li­ge Gerä­te­wart vor rund 20 Jah­ren in sei­ner Frei­zeit eine Son­nen­uhr im Feu­er­wehr­de­sign ent­wor­fen und mit eige­nen Hän­den geschmie­det und geschweißt.

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Die als offe­ne Halb­ku­gel gestal­te­te Son­nen­stun­den­an­zei­ge mit den Orna­men­ten „Ret­ten, Ber­gen, Löschen, Schüt­zen“ wur­de neben einer damals noch klei­nen Trau­er­bu­che vor die Wache am Kon­rad-Ade­nau­er-Platz gesetzt. Das Signet, wel­ches sinn­bild­lich die Auf­ga­ben der Feu­er­wehr dar­stellt, wur­de ursprüng­lich 1973 vom Esse­ner Künst­ler Bernd Rösel als Auf­trags­ar­beit für den Deut­schen Feu­er­wehr­ver­band unter der Füh­rung des dama­li­gen Prä­si­den­ten Albert Bür­ger entworfen.

Mit der Zeit spen­de­te der benach­bar­te Baum mit sei­nem Blät­ter­dach aber immer mehr Schat­ten, so dass die Funk­ti­on der Son­nen­uhr beein­träch­tigt wur­de. Weil auch ein Rück­schnitt des Bau­mes kei­ne pas­sen­de Lösung war, ent­schied man sich kur­zer­hand, die Son­nen­uhr wie­der an einen son­ni­gen Platz zu versetzen.

Dies war aller­dings leich­ter gesagt, als getan. So wur­de der neue, vier Qua­drat­me­ter gro­ße Stand­ort im Beet neben dem Alarm­park­platz zunächst von Boden­de­ckern und Sträu­chern befreit, pas­sen­de Rand­stei­ne kamen hin­zu. Dann müh­te sich das „Ber­gungs­team Son­nen­uhr“ nach Kräf­ten, die­se zuerst per Hand aus­zu­gra­ben und dann, eben­falls ver­geb­lich, mit einem Tre­cker aus dem Unter­grund zu ziehen.

Mit dem Front­la­der des Tre­ckers wur­de die Son­nen­uhr an sei­nen neu­en Platz trans­por­tiert. Nach­dem die Erd­ar­bei­ten gemein­schaft­lich für gut befun­den wur­den, konn­te der Arbeits­ein­satz erfolg­reich been­det wer­den. Foto: Feu­er­wehr Werne

Da jedoch beim ers­ten Ein­set­zen vor 20 Jah­ren offen­sicht­lich „ein wenig“ Zement übrig und das Fun­da­ment „ein wenig“ über­di­men­sio­niert aus­ge­führt wor­den war, rühr­te sich die Uhr trotz vol­lem Tre­cker-Ein­satz kei­nen Mil­li­me­ter. Es muss­te also schwe­res Gerät auf­ge­fah­ren wer­den. Die Fünf-Ton­nen-Seil­win­de des Rüst­wa­gens vom Lösch­zug 1 lös­te das Pro­blem schließ­lich nach­hal­tig und ohne grö­ße­re Anstrengungen.

Mit dem Front­la­der des Tre­ckers gelang­te der Son­nen­stun­den­zäh­ler dann an sei­nen neu­en Platz. Klei­ne­re Anpas­sun­gen mit dem Stemm­mei­ßel am alten Fun­da­ment und eini­ge Spa­ten­hie­be spä­ter war die Son­nen­uhr plat­ziert. Mit dem Abgleich um 12 Uhr Mit­tags wur­de das reprä­sen­ta­ti­ve Feu­er­wehr-Sym­bol neu jus­tiert. Der erfolg­rei­che Arbeits­ein­satz um die nun wie­der funk­ti­ons­tüch­ti­ge Son­nen­uhr wur­de von zufrie­de­nen Kame­ra­den abge­nom­men und beendet.

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