Dienstag, November 29, 2022

An(ge)dacht: Deutschland „Heile Welt“? Aufruf zum Gebet!

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Wer­ne. Ein Ver­wand­ter eines Freun­des hat einen Berufs­un­fall. Als Elek­tri­ker ist er sehr gewis­sen­haft. Aber die Siche­rung, die er her­aus­nimmt, ist falsch beschrif­tet. Ein Knall, ein Feu­er­ball, schwe­re Ver­bren­nun­gen trägt er davon. 

Im Kran­ken­haus ange­kom­men, wol­len die Ärz­te ihn erst gar nicht rich­tig behan­deln. Eine Kli­nik für Ver­bren­nun­gen, die ein Bett für ihn frei hat, wird nicht gefun­den. Obwohl der Hub­schrau­ber bereit­steht und fünf Bun­des­län­der anflie­gen könnte. 

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Die Toch­ter einer Bekann­ten wird vom Auto ange­fah­ren. Sie fährt zur Vor­sicht in die Not­auf­nah­me. Dort trifft sie auf zwei Frau­en mit schwe­ren Ver­let­zun­gen, die seit zwei Stun­den auf eine Behand­lung war­ten. Sie ver­lässt den Ort ohne Behandlung.

Zwei Ein­zel­fäl­le oder die Spit­ze des Eis­bergs unse­res Gesund­heits­sys­tems? In der Bahn bekom­me ich mit, wie zwei Fahr­gäs­te ihre Zusatz­ti­ckets falsch benutzt haben. Es bedeu­tet in bei­den Fäl­len 60 Euro Stra­fe. Eine Grup­pe Jugend­li­cher ent­zieht sich der Kon­trol­le über die Flucht durch die Gän­ge. Alle kom­men ohne eine Stra­fe davon. Wie wür­den Sie auf sol­che Situa­tio­nen reagieren?

Auf Glück hof­fen, dass man selbst ver­schont bleibt? Sei­ne Wut über das Unrecht laut­stark arti­ku­lie­ren? Sich zusam­men­schlie­ßen, um gegen die­se Ver­hält­nis­se pro­tes­tie­ren oder ein­fach alles lau­fen las­sen. Auch Chris­ten sind von sol­chen Din­gen nicht aus­ge­schlos­sen. Doch Hass und Wut sind nicht die Wege, die Gott uns aufzeigt. 

Pau­lus ermahnt sei­nen Mit­ar­bei­ter Timo­theus, dass die Chris­ten für Regie­run­gen beten sol­len. Beten wir dar­um, dass die Ent­schei­dungs­trä­ger Jesus begeg­nen. In der Bibel gibt es dazu eine pas­sen­de Geschichte.

Als Jesus durch die Stra­ßen zieht, sieht er plötz­lich auf dem Baum einen klei­nen Mann, der sich dort ver­steckt hat, um ihn zu sehen. Die Leu­te has­sen die­sen Zöll­ner Zachä­us, weil er sich an den Juden berei­chert. Nie­mand möch­te etwas mit ihm zu tun haben. Jesus ruft ihn vom Baum und er wird in das Haus des Zöll­ners ein­ge­la­den. Der Mann ändert sein Leben radi­kal. Er ver­teilt einen gro­ßen Anteil sei­nes Gel­des an die Bedürf­ti­gen und wird Jesu Nachfolger. 

Bis heu­te wirkt das Evan­ge­li­um bei Men­schen in allen Stän­den und ver­än­dert ihr Leben und Umfeld. Des­halb mein Auf­ruf, für das Ein­grei­fen Got­tes zu beten. Die Bibel spricht davon, dass ein­mal alle ihre Knie vor Jesus beu­gen müs­sen. Dann wird es end­lich eine gerech­te Welt geben. Bis dahin gibt es die „Hei­le Welt“ nur im Mär­chen. Nach­fol­ger Jesu kön­nen aber bezeu­gen, dass das Gebet in der jet­zi­gen Zeit wirkt. Machen Sie mit und war­ten nicht erst auf den Moment, wo sie unfrei­wil­lig erken­nen müs­sen, dass Jesus Chris­tus lebt.

Ein geseg­ne­tes Wochen­en­de wünscht

Frank Ulrich, Christ­li­che Gemein­de Waldstraße

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