Dienstag, November 29, 2022

An(ge)dacht: Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück

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Wer­ne. Fran­cis Bacon hat ein­mal gesagt: „Nicht die Glück­li­chen sind dank­bar. Es sind die Dank­ba­ren, die glück­lich sind“. 

Das Sonn­tags­evan­ge­li­um erzählt uns von der Hei­lung der zehn Aus­sät­zi­gen durch Jesus. Von den zehn Aus­sät­zi­gen, die Jesus geheilt hat­te, kehr­te nur einer zurück, um ihm zu dan­ken. Und der Evan­ge­list Lukas betont: „Er war ein Sama­ri­ter“. Mit einem ande­ren Wort „ein Frem­der“ in den Augen der Juden, einer von denen, dem die Zuge­hö­rig­keit zum aus­er­wähl­ten Volk Got­tes abge­spro­chen wurde.

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Unse­re Eltern haben uns bestimmt oft genug zum Dan­ken auf­ge­for­dert, und wenn die­se Wor­te nicht über unse­re Lip­pen gekom­men sind, dann wur­de gemahnt und dazu noch ein­mal auf­ge­for­dert. Die dank­ba­ren Wor­te sind eine Grund­vor­aus­set­zung für ein gutes Zusam­men­le­ben in der Fami­lie, unter Freun­den und in der Gesellschaft.

Das Evan­ge­li­um heu­te zeigt uns eben, wie wich­tig für uns alle die dank­ba­re Hal­tung Gott und den Men­schen gegen­über ist. Auf eine instän­di­ge Bit­te folgt bei den meis­ten geheil­ten Aus­sät­zi­gen kein „Dan­ke“. Und das emp­fin­den wir zu Recht als empö­rend. Sie hat­ten Jesus instän­dig um Hil­fe gebe­ten und jetzt hal­ten sie es nicht für nötig, sich bei ihm zu bedan­ken. Undank­bar­keit ist empö­rend. Wir füh­len mit Jesus den Schmerz über die­se neun, die es nicht für nötig hal­ten, sich für ihre Hei­lung zu bedanken.

Oft geht es auch bei uns Men­schen genau­so zu. In Zei­ten der Not und wenn es uns schlecht geht, bit­ten wir um Hil­fe. Doch wenn alles wie­der in Ord­nung ist, weil unse­re Bit­te erfüllt wur­de, ver­ges­sen auch wir manch­mal „Dan­ke“ zu sagen.

Dank­bar­keit ist der Schlüs­sel zum Glück. Wer dank­bar ist, bekennt, dass er auf Hil­fe ange­wie­sen ist und dass er es nicht für selbst­ver­ständ­lich nimmt, Hil­fe zu erhal­ten. Auch das Ern­te­dank­fest am ers­ten Okto­ber­sonn­tag war in die­sem Sin­ne ein „Dan­ke­schön-Fest“ an Gott, den Schöp­fer, der das Wach­sen und das Gedei­hen ermög­licht, und an all die Men­schen, die durch ihre mühe­vol­le Arbeit auf unse­ren Fel­dern ermög­li­chen, dass wir das zum Leben Not­wen­di­ge zur Ver­fü­gung haben.

Mit freund­li­chen Grüßen,

Pfar­rer Anto­nel Lenghen

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