Samstag, Dezember 4, 2021

Wegen Corona: Besuchsregeln für Gottesdienste an Weihnachten

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Werne/Münster (pbm). Mit Blick auf die aktuelle Coro­na-Lage haben sich die katholis­chen Bis­chöfe und Gen­er­alvikare Nor­drhein-West­falens über die Rah­menbe­din­gun­gen für Wei­h­nachts­gottes­di­en­ste ver­ständigt. Das teilt Anke Lucht für den Presse­di­enst des Bis­tums Mün­ster (pbm) mit. 

Über die Regelun­gen im nor­drhein-west­fälis­chen Bis­tum­steil hat Gen­er­alvikar Dr. Klaus Win­terkamp die Kirchenge­mein­den und Ein­rich­tun­gen jet­zt informiert. Dem­nach solle auf Grund­lage der Ende Okto­ber aktu­al­isierten Coro­na-Schutzverord­nung der Gottes­di­en­st­be­such weit­er jedem möglich sein.

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Deshalb werde die 2G- oder die 3G-Regel für Gottes­di­en­ste nicht grund­sät­zlich und flächen­deck­end einge­führt. Allerd­ings sollen für die Weihnachts‑, Sil­vester- und Neu­jahrs­gottes­di­en­ste jedoch Aus­nah­men von dieser Regel zuläs­sig sein: An diesen Tagen kön­nen laut Win­terkamp Gottes­di­en­ste mit der 2G- oder 3G-Regel durchge­führt wer­den. Gle­ichzeit­ig emp­fiehlt er, nach Möglichkeit auch eine aus­re­ichend große Zahl an Gottes­di­en­sten ohne 2G- oder 3G-Beschränkun­gen anzubieten.

Werde die 3G-Regel angewen­det, müssten Gottes­di­en­st­be­such­er nach jet­zigem Stand entwed­er einen PCR-Test oder einen höch­sten sechs Stun­den zurück­liegen­den Anti­gen-Schnell­test mit neg­a­tivem Ergeb­nis vor­weisen, heißt es in der Mit­teilung weiter.

Der Gen­er­alvikar weise jedoch aus­drück­lich darauf hin, dass sich diese Vor­gabe bis Wei­h­nacht­en noch ändern könne. In Wei­h­nachts­gottes­di­en­sten, die nach 2G- oder 3G-Regel stat­tfind­en, seien wed­er ein Min­destab­stand noch eine Maskenpflicht am Sitz­platz notwendig – immer voraus­ge­set­zt, dass die Regelun­gen bis dahin nicht ver­schärft wür­den. Chor- und Gemein­dege­sang sind ohne Maske möglich. Die Innen­räume kön­nen kom­plett beset­zt werden.

Gemein­den, die einen Feiertags­gottes­di­enst nach 2G- oder 3G-Regel durch­führen, müssten die Immu­nisierungsnach­weise der Besuch­er beim Zutritt zum Gottes­di­enst unbe­d­ingt kon­trol­lieren. lautet die Vor­gabe. Das gelte auch bei vorheriger namentlich­er Anmel­dung zu den Gottes­di­en­sten. Konz­erte, Advents- oder Wei­h­nachtsmusiken kön­nen eben­falls nach 2G oder 3G durchge­führt wer­den. Für sie gel­ten dann diesel­ben Vorschriften.

In Gottes­di­en­sten, die nicht nach 2G- oder 3G-Regel gehal­ten wer­den, müssten die Teil­nehmenden weit­er einen Min­destab­stand von anderthalb Metern zueinan­der ein­hal­ten, wenn sie nicht zu ein­er Wohn- und Lebens­ge­mein­schaft gehören. Die Maskenpflicht ent­falle am Platz. Beim Gemein­dege­sang wiederum sei die Maske zu tra­gen. Chorge­sang ohne Maske sei dann möglich, wenn der Chor allein singe und damit einen litur­gis­chen Dienst ausübe. Sin­gen Chor und Gemein­delieder, müssten die Chorsänger dabei eben­falls Maske tragen.

Nicht immu­nisierte Chor­mit­glieder benötigten in diesen Gottes­di­en­sten keinen neg­a­tiv­en Test­nach­weis, eben­so wenig wie alle anderen Gottes­di­en­st­be­such­er. Die genan­nten Regeln gel­ten eben­so für Krip­pen-Feiern im Innen­raum. Kinder bis zum Schulein­tritt sind von der Maskenpflicht befreit.

Gottes­di­en­ste oder Ver­anstal­tun­gen im Außen­bere­ich seien derzeit keinen weit­eren Beschränkun­gen unter­wor­fen – es sei denn, es nehmen mehr als 2.500 Per­so­n­en daran teil, informiert die Press­esprecherin Anke Lucht fern­er. Grund­sät­zlich, auch darauf weise Gen­er­alvikar Win­terkamp hin, kön­nten sich alle Vor­gaben bis zu den Feierta­gen noch ändern. Deshalb wer­den Kirchenge­mein­den und Ein­rich­tun­gen die Entwick­lun­gen ver­fol­gen und die jew­eils aktuellen Regeln zu beachten.

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