Zu einem Verkehrsunfall auf der A2 wurden die Polizei, Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber alarmiert. Foto: pixabay
Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Symbolbild: pixabay
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Kreis Unna. Eine vorläufige Unwetter-Bilanz hat die Kreis-Pressestelle gezogen: Die Rettungsleitstelle des Kreises Unna zählte bis zum Sonntagabend (4. Juli) rund 320 Unwetter-Einsätze in Fröndenberg, 55 in Unna und 50 in Lünen. In Werne blieb es ruhig, wie Oberbrandmeister Tobias Tenk gegenüber WERNEplus resümierte.

Dagegen brannte in Selm ein Dachstuhl. Am schwersten betroffen war die Stadt Fröndenberg/Ruhr: Knapp 240 Feuerwehrleute waren im Einsatz und sind es teilweise noch. Neben der kompletten Freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg helfen Kräfte aus Unna, Holzwickede, Menden, Kamen und Schwerte.

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Personen wurden durch das Unwetter nicht verletzt, die Sachschäden sind allerdings immens: Straßen wurden überflutet, Autos weggeschwemmt, Keller standen unter Wasser, berichtete die Kreis-Pressestelle.

Die Freiwillige Feuerwehr Werne hat keine weiteren Einsätze im Stadtgebiet am vergangenen Wochenende auf ihrer Website notiert. Aufgrund des starken Unwetters in Fröndenberg stellte der Löschzug Stockum am Gerätehaus Fröndenberg Mitte den Grundschutz sicher.

Warnung vor extremem Unwetter

Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Sonntag bis zum späten Nachmittag eine Warnung vor extremem Unwetter (Stufe 4 von 4) herausgegeben. Am Mittag war das Gewitter mit Starkregen aufgezogen. Der erste Hilferuf über die 112 aus Fröndenberg kam um 12.38 Uhr in der Rettungsleitstelle des Kreises Unna an. PK | PKU

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