Gerüstet für alle Fälle: Auf dem THW-Gelände verfüllen fleißige Kräfte des Technischen Hilfswerks hunderte Sandsäcke. Foto: Gaby Brüggemann
Gerüstet für alle Fälle: Auf dem THW-Gelände verfüllen fleißige Kräfte des Technischen Hilfswerks tausende Sandsäcke. Foto: Gaby Brüggemann
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Werne. Unwetterwarnung vor extrem ergiebigen Dauerregen: „Nach bisher beobachteten Niederschlagsmengen von 50 bis 120 Liter/Quadratmeter tritt extrem ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Dabei werden nochmals Niederschlagsmengen zwischen 70 und 120 Liter/Quadratmeter erwartet. In Staulagen werden Mengen bis 160 Liter/Quadratmeter erreicht.“ So lautet die Meldung des Deutschen Wetterdienstes für Mittwoch, 14. Juli, 7.14 Uhr bis Donnerstag 15. Juli, 6 Uhr.

Für 41 Frauen und Männer des Technischen Hilfswerks THW hieß das heute, Mittwoch (14. Juli), deshalb: Sandsäcke packen.

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Als Vorsichtsmaßnahme wurden seit heute Morgen um 10 Uhr auf dem Gelände des THW am Südring Sandsäcke befüllt, auf Paletten gestapelt und mit Folie transportfähig verschnürt. Nach dem Arbeitseinsatz, den Zugführer Patrick Mersch leitet, sollen am Ende rund 5.000 Sandsäcke fix und fertig bereitstehen, die dann bei Bedarf im Kreis Unna und im benachbarten Märkischen Kreis gegen mögliche Regenmassen schnell eingesetzt werden können.

3.000 leere Säcke wurden bereits in den Märkischen Kreis geliefert, die im dortigen Steinbruch von den Hilfskräften selbst befüllt werden können, erklärte Mersch. Beim THW am Südring wartet man derweil auf Nachschub an dem knappen Gut. 27 Tonnen sollen von der benachbarten Baustoffhandlung De Beyer beziehungsweise von einer Fremdfirma geliefert werden, um das Sandsack-Depot für den Einsatzfall zu bestücken.

Zwischenzeitlich wurden die letzten Sandkrümel zusammengekratzt um einen Vorrat an Sandsäcken anzulegen. Foto: Gaby Brüggemann

Eine mobile Füllanlage für die Sandsäcke wurde in der Mittagszeit aus Mülheim auf den Weg nach Werne geschickt, die den Arbeitseinsatz der 41 Frauen und Männer des THW erleichtern soll, ergänzte Patrick Mersch.

In Werne, so der Zugführer, hatte man bis zum Mittag glücklicherweise noch keinen akuten Einsatzbedarf für die Sandpakete.

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