Langjährige Mitglieder im VdK sind (von links): Karl-Heinz Adolph, Wilhelm Brod (25 Jahre), Ursula Rommel, Heinrich Havers, Uwe Wittenberg, Christel Giesen, Peter Bährendt und Cornelia Knorr (alle 10 Jahre). Es gratuliert Vorsitzender Kurt Wörmann (rechts). Foto: Gaby Brüggemann
Langjährige Mitglieder im VdK sind (von links): Karl-Heinz Adolph, Wilhelm Brod (25 Jahre), Ursula Rommel, Heinrich Havers, Uwe Wittenberg, Christel Giesen, Peter Bährendt und Cornelia Knorr (alle 10 Jahre). Es gratuliert Vorsitzender Kurt Wörmann (rechts). Foto: Gaby Brüggemann
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Werne. 600 Mitglieder zählt derzeit der Werner Ortsverein des Sozialverbands VdK. Das sei ein Anstieg um 175 Mitgliedern in den vergangenen fünf Jahren, bilanzierte der zweite Vorsitzende Uwe Wittenberg nach der Jahreshauptversammlung am Mittwoch in der Freilichtbühne Werne.

An die Jahresversammlung schloss sich ein Grillnachmittag mit mobilen Clowntheater für die 98 Teilnehmenden an.

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Der Sozialverband VdK NRW – ursprünglich aus dem Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschland entstanden – setzt sich seit über 70 Jahren für den Erhalt des sozialen Friedens ein und ist konfessionell und politisch unabhängig.

Bundesweit verfügt der Verband inzwischen über mehr als zwei Millionen Mitglieder. Er gilt heute zur stärksten Interessenvertretung der Rentner, Menschen mit Behinderungen, Arbeitslosen, Pflegebedürftigen sowie Kriegs-, Wehrdienst- und Unfallopfer. „Seine heutige Aufgabe sieht der VdK darin, durch sein sozialpolitisches Engagement aus Bundes-, Landes- und Kreisebene für soziale Gerechtigkeit zu sorgen, damit niemand ins gesellschaftliche und finanzielle Abseits gedrängt wird“, skizziert Wittenberg das Engagement von 8.600 ehrenamtlichen, 320 hauptamtlichen Mitarterbeitern sowie 261 ehrenamtlichen Richtern allein in NRW.

Zu den Aufgaben des Werner Ortsverein um den 1. Vorsitzender Kurt Wörmann zählen Beratungen in allen sozialrechtlichen Fragen vom Schwerbehinderten- bis zum Rentenrecht. Antragstellungen, Widersprüche, Unterstützung bei Klagen vor Sozialgerichten und Rechtsberatung (jeweils durch die VdK-Rechtsabteilung) bilden die Aufgabenbereiche. Die Sozialberatungen des Orts- und Kreisverbands (jeder 1. Donnerstag und jeder 4. Dienstag im Monat) wurden corona-bedingt erst im August wieder aufgenommen. Zum Kreisverbandstag am 6. November im Hotel am Kloster werden die Delegierten Karin Wörmann, Reinhard Weniger, Elke Weniger und über den Kreisverband Unna Kurt Wörmann, Uwe Wittenberg und Günther Bienert entsandt.

Der Ortsverein unternehme zudem regelmäßig Veranstaltungen wie Tagesfahrten, Grillnachmittag, Senioren-Café, Info-Frühstück oder Kino- und Freilichtbühnenbesuche, schildert Pressesprecher Uwe Wittenberg die gemeinschaftlichen Aktivitäten. Allerdings hat die Corona-Pandemie sowohl im Vorjahr als auch im Jahresprogramm für so manchen Ausfall gesorgt.

Übrig bleiben in diesem Jahr, solange es die Pandemie-Bestimmungen zulassen, unter anderem noch die Teilnahme am Seniorenkaffee am 25. Oktober im Sim-Jü-Zelt, die Mehrtagesfahrt nach Bad Fredeburg (28. bis 31. Oktober) und die Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Aachen (27. November).

Bei den langjährigen Mitglieder bedankte sich der Ortsverband mit kleinen Präsenten und Urkunden. 25 Jahre: Erhard Esper, Wilhelm Brod, Günter Holtkamp, Angela Rehme, Marianne Sauermann, Franz-Josef Schimion, Helma Stoewe. Weitere 22 Mitglieder sind seit zehn Jahren im VdK organisiert.

Informationen: https://www.vdk.de/ov-werne

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