Fünf Kubikmeter Unrat kamen bei der traditionellen Sammelaktion in Horst wieder zusammen. Foto: Schulze Geiping
Fünf Kubikmeter Unrat kamen bei der traditionellen Sammelaktion in Horst wieder zusammen. Foto: Schulze Geiping
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Horst. Die Müllsammelaktion der Horster Vereine brachte am letzten Samstag wieder einmal ein trauriges Ergebnis zu Tage. Mehr als 30 Kinder und Jugendlich sowie gleichviel Erwachsene sammelten aus den Gräben und von den Wegen in und um Horst und Wessel circa fünf Kubikmeter Unrat. Dies entsprach ungefähr der Menge aus den Vorjahren. Auffällig war allerdings, dass sehr viel Mund- und Nasenschutz in den Gräben gelandet war.

Bei trockenem Wetter und sehr viel Sonnenschein trafen sich die Aktivisten um 9 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus um Eimer, Zangen und Handschuhe in Empfang zu nehmen. Überraschend viele Kinder und Jugendliche sowie ganze Familien zeigten Einsatz für die Umwelt und nahmen an der Aktion teil. Vor dem Aufbruch wurde ein Gruppenfoto erstellt, auf dem aufgrund der Corona- Abstandsregelung nur ein Teil der Teilnehmer passte.

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Danach suchten sechs Gruppen mit Begleitfahrzeugen (Traktor oder Pkw mit Anhänger) und auch Einzelgänger flächendeckend die Wege und Gräben in Horst und Wessel ab.

Gegen Mittag wurde das Ergebnis am Schützenplatz an der Waterfohr gesammelt und auf einen großen Kipper verladen, um es anschließend zur Müllverbrennung nach Hamm zu bringen. Die Gerätschaften für diese Aktion stellen seit 30 Jahren die Horster und Wesseler Landwirte kostenfrei zur Verfügung.

Nach der Arbeit hatten sich auch die jungen Helferinnen und Helfer eine Pause redlich verdient. Foto: Schulze Geiping

Der Förderverein Dorfgemeinschaft Horst & Wessel hatte für alle Teilnehmer eine Überraschungstüte mit angepasster Verpflegung für Männer, Frauen und Kinder als Dankeschön parat. Dies wurden besonders von den Kindern mit großer Freude angenommen. Doch im nächsten Jahr hofft man wieder auf Erbsensuppe, Pommes und Kaltgetränke und vor allem aber auf ein kurzes Beisammenstehen, um zu plaudern und ein Bierchen zu trinken.

Die einhellige Meinung beim Auseinandergehen war allerdings: Wir machen nächstes Jahr wieder mit.

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