Mit dem Glockengeläuft für die Opfer der Flutkatastrophe wollen evangelische und katholische Kirche ein gemeinsames Zeichen setzen. Foto: Bistum Münster
Mit dem Glockengeläut für die Opfer der Flutkatastrophe wollen evangelische und katholische Kirche ein gemeinsames Zeichen setzen. Foto: Bistum Münster
Anzeige

Werne/Münster/Essen(pbm/sk). Zum Gedenken an die Betroffenen und Opfer der Flutkatastrophe sollen im Bistum Münster am Freitag, 23. Juli, um 18 Uhr die Glocken läuten. Außerdem stellte das Bistum Soforthilfe bereit. Auch die Pfarrgemeinde St. Christophorus reagierte.

Hierum habe Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp am 21. Juli in einem Schreiben an die Pfarrer und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum gebeten, heißt es in einer Mitteilung des Bistums.

Anzeige

In den Kirchen, so schreibt der Generalvikar, sollten jeweils die beiden größten/schwersten Glockenläuten. Möglich sei, damit auch eine Andacht oder ein Gebetsgedenken zu verbinden.

Das Bistum Münster greife, wie die übrigen Diözesen in Nordrhein-Westfalen, damit eine Bitte des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, auf.

Auch die Glocken der evangelischen Kirchen im Rheinland werden am Freitagabend läuten.

Generalvikar Winterkamp geht in seinem Schreiben davon aus, dass aller Betroffenen und aller Helfenden sowie Unterstützenden im Zusammenhang mit den Flutkatastrophe „täglich im fürbittenden Gebet gedacht wird, insbesondere aber bei der sonntäglichen Eucharistiefeier.“

Wernes Pfarrdechant Jürgen Schäfer teilte mit: „In der Kirchenvorstandssitzung am Dienstag dieser Woche, hat der Kirchenvorstand einstimmig beschlossen, 10.000 Euro als Soforthilfe an die Pfarrcaritas der katholischen Kirchengemeinde im Ahrtal zu überweisen. Momentan versucht die Verwaltung, Kontakt mit der Kirchengemeinde aufzunehmen, um das Geld direkt überweisen zu können. Die dortige Kirchengemeinde soll das Geld unbürokratisch an die betroffenen Bewohner verteilen.“ Die Kollekten am nächsten Sonntag würden für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe gehalten.

250.000 Euro für Opfer der Überschwemmungen

Das Bistum Münster stellt 250.000 Euro an Soforthilfe für die Opfer der Unwetter – Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bereit, teilt das Bistum weiter mit.

Die Zuwendung der Geldmittel würden über Caritas international erfolgen. Die Organisation verfüge über große Erfahrung in der Bewältigung von Katastrophen.

Zu weiteren Geldspenden für die Opfer der Überschwemmungen hat der Diözesancaritasverband Münster aufgerufen. Auch diese könnten über Caritas international erfolgen.

In einer bundesweit koordinierten Aktion werde die Caritas mit den eingehenden Geldmitteln alles tun, um den von der Flut betroffenen Menschen sowohl kurz- als auch mittel- und langfristig beim Wiederaufbau zu helfen.

Spendenkonto:

Stichwort „Fluthilfe Deutschland CY00897“ Caritas International, Freiburg Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

IBAN: DE 88 6602 0500 0202 0202 02

Oder online unter: https://www.caritas-international.de/spenden/

Anzeige