Ob die Wallfahrt von Werne nach Werl in diesem Jahr wieder stattfinden kann, ist nach derzeitigem Stand völlig offen. Foto: Wallfahrtsausschuss
Ob die Wallfahrt von Werne nach Werl in diesem Jahr wieder stattfinden kann, ist nach derzeitigem Stand völlig offen. Foto: Wallfahrtsausschuss
Anzeige

Werne. „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ – so lautet das diesjährige Leitwort für die Wallfahrt nach Werl. Gerne würden sich sicher viele Pilger in diesem Jahr wieder auf den Weg von Werne nach Werl machen. Nach der Absage im letzten Jahr fehlt vielen Gläubigen ein liebgewonnenes Gemeinschaftserlebnis.

Traditionell findet die Fusswallfahrt Werne – Werl immer am letzten Wochenende der Sommerferien statt. Das wäre in diesem Jahr am 14. und 15. August 2021. Ob sich dieses Jahr die Pilger wieder gemeinsam zum 345. Mal auf den Weg zur Gnadenmutter nach Werl machen können oder ob die Corona-Pandemie wie im letzten Jahr den Wallfahrtsausschuss zu einer Absage des gemeinsamen Fussmarsches nach Werl zwingt, steht noch in den Sternen.

Anzeige

Bei seiner letzten Sitzung vereinbarten die Mitglieder des Wallfahrtsausschusses, dass sie die endgültige Entscheidung erst etwa zwei Wochen vor dem eigentlichen Wallfahrtstermin treffen werden. Bis dahin soll die Entwicklung des Pandemiegeschehens beobachtet und auch Gespräche mit offiziellen Stellen geführt werden.

Nur wenn die gesetzlichen Vorgaben einen gemeinsamen Weg zulassen, werde überlegt, ob man sich auf den Weg nach Werl macht. Doch nicht nur die Vorgaben durch das Land, die Kreise oder die Stadt spielen bei der Entscheidung eine Rolle, sondern ebenfalls das Meinungsbild im Wallfahrtsausschuss. „Wir werden kein Risiko eingehen. Nur wenn wir im Wallfahrtsausschuss überzeugt sind, dass niemand bei der Wallfahrt gefährdet wird, machen wir uns gemeinsam auf den Weg nach Werl“, so der Vorsitzende des Wallfahrtsausschusses, Klemens Pieper.

Obwohl also noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist, laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für eine mögliche Wallfahrt. Die vielen Helfer, wie das DRK oder auch die Fahrer der Begleitfahrzeuge, wurden gebeten sich den Termin in ihren Kalender einzutragen, aber auch das Team der Wallfahrtsbasilika in Werl freut sich auf die Pilger aus Werne.

Ungefähr vier Wochen vorher wird dann die Anmeldung der Wallfahrt beim Kreis und den zuständigen Polizeibehörden erfolgen. Damit hält sich der Wallfahrtsausschuss alle Optionen offen und kann zeitnah vor der Wallfahrt eine Entscheidung fällen. Sollte es, so wie im letzten Jahr, zu einer Absage des gemeinsamen Pilgerweges kommen, wird der Wallfahrtsausschuss auf das erfolgreiche Alternativkonzept aus dem Vorjahr zurückgreifen. Alle aktuellen Informationen rund um die Wallfahrt findet man unter: www.wallfahrt-werne-werl.de.

Anzeige