Donnerstag, Dezember 9, 2021

Erste Einblicke in das neue Kastanienquartier in Werne

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Werne. Auf dem früheren Gelände der Wieha­gen­schule an der Horster Straße sind 28 neue Wohnein­heit­en ent­standen. Bevor am 1. Novem­ber die ersten Bewohn­er in das erste der bei­den Gebäude im Kas­tanien­quarti­er einziehen, gibt es bei WERNE­plus erste Ein­blicke in das neueste Pro­jekt der Woh­nungs­baugenossen­schaft Lünen (WBG).

Noch ist Bauleit­er Markus Jück­er der Mann mit dem großen Schlüs­sel­bund, an dem sich die Schlüs­sel zu allen 28 neuen Woh­nun­gen befind­en. Das wird sich in gut zwei Wochen ändern, denn ab Anfang Novem­ber ziehen die ersten Bewohn­er ein.

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„Der Win­ter hat uns gut zwei Wochen Zeit gekostet. Da sind wir mit­ten im Rohbau gewe­sen und kon­nten bei Minus­graden nicht weit­er machen“, blickt der Bauleit­er auf den Jahre­san­fang zurück. Mate­ri­alk­nap­pheit sei nur bed­ingt ein Prob­lem gewe­sen. „Let­ztlich hat es doch immer funk­tion­iert.“ Wie berichtet, hat­te das Baupro­jekt bei der WBG Pri­or­ität, sodass auch Mate­r­i­al von anderen Baustellen nach Werne geliefert wurde.

Auf dem früheren Gelände der Wieha­gen­schule sind 28 neue Wohnein­heit­en ent­standen. Foto: Volkmer

Das von der Horster Straße aus betra­chtet hin­tere Gebäude ist das erste, das in Kürze mit Leben gefüllt wird. „Dies hier ist die Haus­num­mer 83a, drüben ist die Haus­num­mer 83“, erk­lärt Jück­er beim Rundgang. Das Gebäude, auf dessen ander­er Seite sich die alte Turn­halle der Wieha­gen­schule befind­et, ist qua­si bezugs­fer­tig. „Die Heizung wird noch nachgestellt und vielle­icht die eine oder andere Fuge nachge­zo­gen“, so Jück­er. Im anderen Gebäude sind Fliesen­leger und Anstre­ich­er auf der Ziel­ger­aden, hier kön­nen die Woh­nun­gen zum 1. Jan­u­ar bezo­gen werden. 

Damit deutet alles darauf hin, dass der Zeit­plan der WBG einge­hal­ten wird, die immer das Ziel for­muliert hat­te, dass schon zum Ende des Jahres die ersten Bewohn­er einziehen. Die Hälfte der Woh­nun­gen wird bekan­ntlich öffentlich gefördert, die andere Hälfte ist frei finanziert ent­standen. Mitte Juli sind die ersten Bege­hun­gen erfol­gt, ins­ge­samt gab es weit über 150 Interessenten.

Die kün­fti­gen Bewohn­er des Wohnge­bi­ets kom­men zum Großteil aus Werne, einige aber auch aus der näheren Region. Ein­er der neuen Mieter nimmt eine größere Stan­dortverän­derung vor, er zieht aus Köln in die Lippes­tadt. Das Durch­schnittsalter der Mieter ist bunt gemis­cht und geht von 26 Jahre bis Anfang 70. Ein Mix zwis­chen jung und alt, den die WBG auch angestrebt hat­te.  

Das von der Horster Straße aus betra­chtet hin­tere Gebäude ist das erste, das in Kürze mit Leben gefüllt wird. Foto: Volkmer

Am Son­ntag lesen Sie auf WERNE­plus unter anderem, was noch im Außen­bere­ich der Wohn­sied­lung geplant ist.

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