Pohlmann, Anne Höttcke, Dr. Susanne Vedder-Laurenz und Dr. Heike Rüping. Foto: Privat Frau Kornelia Reckers, Herr Hubertus Steiner
Der Vorstand der Musikfreunde (von rechts): Peter Pohlmann, Anne Höttcke, Dr. Susanne Vedder-Laurenz, Dr. Heike Rüping, Kornelia Reckers und Hubertus Steiner. Foto: Privat
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Werne. Musikalische Vielfalt ist Programm bei der Gesellschaft der Musikfreunde Werne: Giganten der Kammermusik – vom Paganini der Tuba bis Leonard Bernstein – sowie ein Sonderkonzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit Vivaldis Vier Jahreszeiten und Musik von Jimi Hendrix“, prägen die Konzertabende der Musikfreunde, die in der kommenden Saison im Veranstaltungskalender stehen.

Während der Jahreshauptversammlung am 24. August stellte der musikalische Leiter Hubertus Steiner vor, worauf sich das Publikum freuen darf. Zuvor hatte die Vorsitzende der Gesellschaft, Dr. Susanne Vedder-Laurenz, einen Bericht über die durch Corona stark verkürzte Saison gegeben. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

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Und weil die treuen Mitglieder der Gesellschaft in Coronazeiten eben auf die Konzerte verzichten mussten, gibt es am 16. Januar (16 Uhr) ein Sonderkonzert der Extraklasse als ganz besonderes Dankeschön. Unter großem finanziellem Aufwand wurde eines der besten Symphonieorchester Deutschlands nach Werne eingeladen, das im Kolpingsaal ein Crossover-Konzert mit den Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi und Orchesterbearbeitungen der Musik von Jimi Hendrix präsentieren wird. „Dieses Programm wird es so nur in Werne geben“, erhöht Steiner die Spannung und empfiehlt allen Musikbegeisterten, sich den Termin vorzumerken.

In der Saison 2021/22 erwartet das Publikum neben den schon traditionellen sechs Kammerkonzerten im Bürgersaal des Alten Rathauses am jeweils dritten Donnerstag im September, Oktober, November, Januar, Februar und März am 24. April dort auch das Familienkonzert.

Sechs Kammerkonzerte mit jungen Virtuosen, vom Streicher Trio bis zum „Paganini“ der Tuba, Thomas Leleu, sollen die Gäste der Musikfreunde auf eine Reise in die wunderbare und vielfältige Welt der Kammermusik mitnehmen. Der belgische Tuba-Virtuose kommt am 16. September (20 Uhr) zum Auftakt. Wer erleben möchte, welches Potential in einer Tuba stecke, werde hier von dem Programm von Friedrich Händel bis Astor Piazzolla fasziniert sein, macht Hubertus Steiner neugierig auf die „unbändige Virtuosität dieses Senkrechtstarters der Tuba“.

Ihm folgt im Oktober der ägyptische Pianist Seif El Din Sherif mit einem Klaviersoloabend mit Beethoven und den 24 Preludien von Frederic Chopin. Der November steht im Zeichen der Giganten der Kammermusik mit dem Guadagnini Trio und Musik von Haydn, Schumann und Dvorak.

Das neue Jahr 2022 bringt neben dem eingangs genannten Sonderkonzert zudem am 20. Januar auch den jungen, in Dortmund geborenen Cellopreisträger Paul Böhme nach Werne. Er wird einen Cello-Duo-Abend gestalten und mit einem Parforce-Ritt durch die Cello-Literatur der Kammermusik aufwarten.

Wer die Musik von George Gershwin, Leonard Bernstein und Benny Goodman mag, wird am 17. Februar voll auf seine Kosten kommen. Das Klarinetten/Klavier Duo Salmhofer/ Väth bewegt sich stilsicher zwischen Klassik und Jazz. Schließlich beendet das Duo Semenko/ Firsova (Violine und Klavier) die Kammermusikreihe mit Musik von Mozart, Beethoven, Bizet und Kreisler.

Das traditionelle Familienkonzert am 24. April hält für alle kleinen Musikfreunde mit ihre Familien das musikalisches Märchen „Die Bärenprinzessin“ bereit. Echte Mittelaltermusik des Ensembles Triskillian, bunte Kostüme und die eigens geschriebene Geschichte um die Bärenprinzessin entführen alle in eine längst vergessene Zeit voller Zauber und Magie.

www.musikfreunde-werne.de

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