Der Löschzug Stockum erkundete die Lage gemeinsam mit der Werkfeuerwehr des GersteinwerkDer Löschzug Mitte verblieb im Bereitstellungsraum. Foto: Feuerwehr Werne
Der Löschzug Stockum erkundete die Lage gemeinsam mit der Werkfeuerwehr des GersteinwerkDer Löschzug Mitte verblieb im Bereitstellungsraum. Foto: Feuerwehr Werne
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Werne (ots). “Nichts Wildes”, sagte Wernes Feuerwehr-Chef Thomas Temmann auf Anfrage von WERNEplus, als die Löschzüge Stockum und Stadtmitte um 10.21 Uhr mit dem Einsatzstichwort “F_BMA” zum RWE Gersteinwerk in die Hammer Straße nach Stockum alarmiert.

Gemeinsam mit der Werkfeuerwehr des Gersteinwerk erkundeten die Stockumer Kameraden die Lage, während der später eintreffende Löschzug Mitte in Bereitstellung verblieb. Beim Anfahren des Blocks H (Gasturbine) war eine sogenannte Stopfbuchse, eine Wellenabdichtung, heiß gelaufen. Dadurch war es zu einer Rauchentwicklung gekommen, die die Brandmeldeanlage (BMA) ausgelöst hatte. Jeweils ein Trupp der Werkfeuerwehr und des LZ Stockum ging unter Atemschutz vor, um Buchse und Welle mit einem C-Rohr zu kühlen. Hierdurch war die Gefahr in kurzer Zeit beseitigt.

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Im Einsatz waren der Rettungsdienst Werne, die Polizei, die Werkfeuerwehr Gersteinwerk sowie der LZ Stockum mit 14 Kameraden und drei Fahrzeugen. Der Löschzug Mitte stand in Bereitstellung mit 16 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen. Die Einsatzstelle konnte gegen 10.45 Uhr an den Betreiber übergeben werden.

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