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Das Werner Bündnis gegen Rechts hatte zur Erinnerung an die Morde von Hanau aufgerufen. Foto: WBgR
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Werne. 50 Teilnehmende folgten dem Aufruf des Werner Bündnisses gegen Rechts (WBgR) zur Kundgebung in Gedenken an die Opfer des mutmaßlich rassistisch motivierten Anschlags in Hanau. Dort ermordete ein Mann vor sechs Monaten zehn Menschen.

In über 40 Städten schlossen sich daher solidarische Menschen der Forderung von Betroffenen und Angehörigen an – nach Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen. In Hanau selbst fand wenige Tage später eine große Demonstration statt.

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Auch auf dem Marktplatz in Werne wurde ein Redebeitrag von Angehörigen abgespielt, um ihren Stimmen Raum zu geben. Es folgten eine Schweigeminute und ein Redebeitrag des WBgR zum “rechten Charakter des Anschlags und dem gesellschaftlichen Klima, das diesen begünstigte”.

Die Teilnehmenden hielten sich dabei durchweg an die Infektionsschutzmaßnahmen in Form vom Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und des Haltens von Abstand zu anderen Anwesenden. Philipp Müller, Sprecher des WBgR, sagte: „Wir bedanken uns für die große Disziplin aller Mitstreiter_innen. Und natürlich auch für ihre Teilnahme an der Kundgebung. Es
war ein wichtiges Zeichen, das Erinnern an den Anschlag und die Solidarität mit den Angehörigen und Betroffenen insbesondere während der Pandemie aufrechtzuerhalten. Dass auch in einer Kleinstadt wie Werne 50 Leute recht kurzfristig zusammenkommen, finden wir umso schöner.”

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