In Stockum hat die Freiwillige Feuerwehr am Donnerstag ein neues Rettungsboot in DIenst gestellt. Foto: Feuerwehr Werne
In Stockum hat die Freiwillige Feuerwehr am Donnerstag ein neues Rettungsboot in Dienst gestellt. Foto: Feuerwehr Werne
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Stockum. Ein neues Boot stellte am Donnerstagabend der Löschzug Stockum in Dienst. Das Schlauchboot, das Ende der 80er Jahre beschafft wurde, ist durch ein modernes, für den heutigen Stand, ausgerüstetes Feuerwehrboot ersetzt worden.

Eingesetzt wird dieses Feuerwehrboot auf der Lippe oder zur Amtshilfe auf dem Dattel-Hamm-Kanal, dem Stadtsee, aber auch bei Hochwasser, zur Menschenrettung, Tierrettung, Ölsperren, Gewässerabsuche und vieles mehr.

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Eine weitere Neuerung ist der umweltschonende und vor allen Dingen leise Elektroantrieb. Weiterhin wird jedoch auch der alte Verbrennungsmotor mitgeführt, falls bei extremer Strömung der Elektromotor an seine technischen Grenzen stößt. So besteht dann die Möglichkeit, dass je nach Einsatzlage und Anforderung die Antriebsart gewechselt werden kann.

Bei der Auswahl des am besten geeigneten Boottypen, hatte die Größe und das Gewicht des Bootes einen hohen Stellenwert. Es sollte nicht zu groß und schwer werden, damit es im Notfall per Muskelkraft auch an ungünstigen Stellen an der Lippe zu Wasser gelassen werden kann.

Das Boot wiegt leer ca. 155kg und durch den speziellen Aufbau hat es mit sechs Personen besetzt, nur ca. 18cm Tiefgang. Somit eignet es sich ebenfalls hervorragend bei Hochwassereinsätzen. Außerdem können Aluminiumboote ohne Beschädigungen über scharfe Eiskanten gleiten. Auch erleichtern die niedrigen Bordwände die Rettung eingebrochener Personen.

Nachdem Pfarrer Hense und Pfarrer Meese das Feuerwehrboot segneten und Bürgermeister Lothar Christ mit der Wehrführung Thomas Temmann und Jörg Mehringskötter das Ruder an den Löschzugführer Christian Rasche weitergaben, stand noch die Taufe auf der Tagesordnung. Traditionell mit einer Sektflasche haben Diana Meyer und Lothar Christ das Feuerwehrboot auf den Namen „Martin“ getauft.

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