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Hochsommer im Solebad: Mit Wartezeit zur Erfrischung

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Werne. Bei täglichen Temperaturen von über 30 Grad und der Tatsache, dass noch Sommerferien sind, ist es keine Überraschung, dass das Solebad dieser Tage oft ausgebucht ist. Das bedeutet, dass Besucher sowohl für das Solebecken als auch für das Freibad längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.

Wegen des aktuell gültigen Pandemieplans ist festgelegt, dass 100 Gäste im Solebereich und 350 Gäste im Familienbad gleichzeitig anwesend sein dürfen. Ist die Kapazitätsgrenze erreicht, müssen Badegäste erst einmal draußen warten. „Wenn dann Gäste aus dem Bad kommen, können neue Gäste wieder hinein“, erklärt Badleiter Jürgen Thöne. Das bedeutet, dass sich nach diesem System aktuell rund 1.300 Tagesgäste im Bad erfrischen können.

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Auf der anderen Seite bedeutet das Wartezeiten in den Hochzeiten von etwa einer Stunde. Die können Badewillige umgehen, wenn sie möglichst früh ihre Sachen packen und zum Bad fahren. „Wir arbeiten gerade an einer Lösung mit unserem Kassenhersteller die derzeitige Auslastung der Bereiche auf der Website anzuzeigen. Leider haben wir noch keine Aussage, wann die Funktion freigeschaltet ist“, teilt das Bad auf der Homepage mit. Die Wartenden vor dem Eingang werden daher durch einen Bad-Mitarbeiter regelmäßig über die zu erwartende Wartezeit informiert. „Die Besucher reagieren darauf mit Verständnis, sind sie doch froh, überhaupt ins Bad zu kommen“, hat Thöne in den vergangenen Tagen festgestellt.

Wer diese Wartezeiten vermeiden möchte, sollte also entweder ganz früh anreisen oder sich vorher über die Auslastung des Bades über die Facebook-Präsenz oder alternativ unter der Nummer 02389/98920 informieren. Wer sich nicht stundenlang im Bad aufhalten möchte, dem bietet die Endspurtkarte – täglich gültig für die letzte Betriebsstunde im Bad – eine weitere Möglichkeit für einen kurzen Badbesuch. „Das hat in den vergangenen Tagen problemlos und ohne Wartezeiten funktioniert“, erklärt Thöne.

Keine dramatischen Szenen bei „Wasserrettung“

Am Donnerstagabend kam es im gut gefüllten Bad zu einer sogenannten Wasserrettung. Zwei Mütter waren mit ihren kleinen Kindern auf dem Arm im Freibad beim Übergang des Bereiches von 1,30 Meter in die 2-Meter-Zone in Schwierigkeiten geraten. „Die haben es offensichtlich unterschätzt, dass es da tiefer wird. Das hat die Aufsicht sehr früh gesehen und ist dann direkt ins Wasser gesprungen, um helfend einzugreifen“, schildert Thöne. Dramatisch sei der Zwischenfall nicht gewesen, denn schon kurze Zeit später, seien die geretteten Kinder wieder mit den beiden Müttern ins Wasser gegangen. Zudem seien solche Wasserrettungen äußerst selten. „So was kommt in einer Saison vielleicht zweimal vor“, sagt Thöne.

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