Schneller als erwartet wird die Lippebrücke zwischen Werne und Rünthe wieder freigegeben. Foto: Christoph Volkmer
Schneller als erwartet wird die Lippebrücke zwischen Werne und Rünthe wieder freigegeben. Foto: Christoph Volkmer
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Werne. Das ging schneller als erwartet. Schon am Sonntagabend wird gegen 19 Uhr die Brücke zwischen Werne und Bergkamen-Rünthe wieder freigegeben, die seit Freitagabend für den Verkehr ebenso gesperrt gewesen war, wie die benachbarte Geh- und Radwegbrücke.

Dass die Arbeiten an der B233-Brücke über die Lippe schneller vorangekommen sind als geplant, freute Markus Feller, Projektleiter von Straßen.NRW. „Es hat alles gut geklappt, sodass der dritte Stahlträger schon am Samstagabend und nicht wie ursprünglich geplant, am Sonntag aufgelegt werden konnte. So ist es möglich gewesen, mit den Rückbauarbeiten am Sonntag viel früher als geplant zu beginnen.“

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Am Samstag hatten viele Schaulustige auf beiden Seiten des Flusses hinter den Absperrungen der Baustelle das Spektakel verfolgt, bei dem drei 160 Tonnen schwere und 60 Meter lange Stahlträger für die Behelfsbrücke mit Unterstützung zweier riesiger Autokrane durch die Luft schwebten.

Die Werner Straße, über die laut Straßen.NRW pro Tag 23.000 Fahrzeuge rollen, könnte so schon am Sonntagabend wieder für den Verkehr freigegeben werden. Radfahrer und Fußgänger waren bereits zur Mittagszeit wieder in dem Bereich unterwegs. Viele davon wollten eigentlich einen Blick auf die laufenden Arbeiten werfen und waren überrascht, dass sich der Großteil der Bauarbeiter schon gar nicht mehr im Einsatz befand.

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