Montag, Januar 24, 2022

„Tag der offenen Tür“ ermöglicht tiefe Einblicke ins AFG-Schulleben

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Werne. Als Dig­i­tale Mod­ellschule der Bezirk­sregierung Arns­berg hat das Anne-Frank-Gym­na­si­um (AFG) nicht nur in der Coro­n­azeit erfol­gre­ich vielfache dig­i­tale Erfahrun­gen gesam­melt. Beim Eltern­abend und Tag des offe­nen Unter­richts stellte sich die Schule vor.

Das Ler­nen auf Dis­tanz im Lock­down, das aus­geze­ich­net funk­tion­iert habe, gehöre eben­so dazu wie die Anmel­dung zu Schul­ver­anstal­tun­gen über eine dig­i­tale Anmelde­plat­tform, heißt es seit­ens der Schulleitung.

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Dig­i­tal ein­ge­laden wurde zum Infor­ma­tion­s­abend der Schulleitung am Don­ner­stagabend mit anschließen­der Fragerunde bei Klassen­lehrkräften der Klassen 5/6 und Koor­di­na­toren der Schule sowie zum Tag des offe­nen Unter­richts am Samstag. 

Bei der sehr gut besucht­en Abend­ver­anstal­tung informierten sich die Anwe­senden über das Schul­pro­fil des Gym­na­si­ums. „In der anderthalb­stündi­gen Vorstel­lung standen neben den drei Pro­filen Fremd­sprachen, MINT und Sport vor allem auch die Konzepte der Medi­enerziehung und der indi­vidu­ellen Förderung im Mit­telpunkt. Anhand von acht Kri­te­rien für gute Schule haben wir das AFG präsen­tiert“, erläuterte Schulleit­er Mar­cel Damberg. Das Koor­di­na­toren- und Lehrerteam zeigte auf, warum das AFG sich selb­st mit dem Mot­to „Wir verbinden Wel­ten“ als weg­weisende, zukun­ft­sori­en­tierte Schule charakterisiert.

Groß war das Inter­esse am schulis­chen Konzept des Anne-Frank-Gym­na­si­ums. Foto: AFG

Am klas­sis­chen „Tag der offe­nen Tür“ wur­den die zahlre­ichen Eltern und Viertk­lässler zunächst musikalisch durch den Unter­stufen­chor und das Geigen-Duett der Geschwis­ter Thiessen begrüßt. Anschließend kon­nten die Eltern und Viertk­lässler an zwei Zeit­punk­ten in jew­eils 20 Kle­in­grup­pen, die durch Schü­lerin­nen und Schüler der Ober­stufe jew­eils für eine Stunde begleit­et wur­den, 20 Sta­tio­nen in den Schul­ge­bäu­den und auf dem Gelände erkun­den und einen tiefen Ein­blick in die Räum­lichkeit­en des AFG erhalten.

Par­al­lel standen in der Schule tat­säch­lich alle Türen offen, sodass Lehrkräfte weit­erge­hende Infor­ma­tio­nen in den Fach- und Klassen­räu­men gaben. Um 10.30 Uhr sollte im Rah­men der Feier­lichkeit­en zu „55 Jahre AFG“ vom Bolz­platz aus ein Stratosphären­bal­lon mit Kam­eras und Exper­i­menten zur Ozon­schicht in den Wel­traum starten. Wet­terbe­d­ingt ging dies nicht, aber das Heli­um wurde umge­hend im Chemier­aum in Luft­bal­lons gepumpt, sodass die jun­gen Gäste diese mit nach Hause nehmen konnten.

In den natur­wis­senschaftlichen Fachräu­men überzeugten sich Eltern und Kinder von der her­vor­ra­gen­den Ausstat­tung der MINT-EC-Schule AFG mit vor­bere­it­eten Schülerex­per­i­menten. Allein in den bei­den Robotik-Fachräu­men ste­hen 50 Lego-Mind­storm-Robot­er für den Unter­richt zur Ver­fü­gung. Der Mak­er Space im Herzen der Schule mit sieben 3 D‑Druckern und Stan­dort der Schüler­fir­ma Auf Geht’s weck­te sehr großes Inter­esse bei allen Gästen. 

Die Lehrkräfte informierten Groß und Klein über das reich­haltige AG-Ange­bot, die Sprachen­wahl und die zehn Säulen der indi­vidu­ellen Förderung. Foto: AFG

Das AFG hat neben Mathe, Infor­matik von Klasse 5 bis zum Abitur, Biolo­gie, Chemie, Physik, Tech­nik noch mehr zu bieten. Bei den indi­vidu­ellen Erkun­dun­gen erlebten die Fam­i­lien die vielfälti­gen Ange­bote der Europa-Schule im gesamten Gebäude. Dabei informierten sich die Gäste nicht nur über die Über­mit­tags­be­treu­ung, das reich­haltige AG-Ange­bot, die Sprachen­wahl und Aus­land­saus­tausche, son­dern auch über die zehn Säulen der indi­vidu­ellen Förderung am AFG sowie die Maß­nah­men im Rah­men des Lan­despro­gramms „Ankom­men nach Corona“.

Gut angenom­men wurde in der Men­sa auch der Eltern-Stand, an dem seit vie­len Jahren aktuelle Vertreterin­nen und Vertreter der Schulpflegschaft und des Fördervere­ins über die Erfahrun­gen ihrer Kinder bericht­en. Ab 12 Uhr kon­nte kuli­nar­isch für nur einen Euro pro Per­son und Mit­tagessen die Men­sa begutachtet wer­den. Dies bildete dann auch der Schlusspunkt des ereignis­re­ichen Vormittages.

Schulleit­er Mar­cel Damberg zeigte sich mehr als zufrieden und war glück­lich, dass die Ein­bindung der Schü­lerin­nen und Schüler sehr authen­tisch gewe­sen ist. In einem Faz­it betonte er: „Nach­dem wir in den let­zten bei­den Wochen die Viertk­lässler aller Wern­er Schulen zu einem MINT-Camp ein­ge­laden hat­ten, kon­nten sich die Eltern und begeis­terten Viertk­lässler auch über unsere anderen bei­den starken Pro­file und unser reich­haltiges Bil­dungsange­bot informieren. Der Tag des offe­nen Unter­richts war wieder eine schöne Gele­gen­heit unser­er einzi­gar­ti­gen Schul­ge­meinde, für unser Gym­na­si­um zu werben.“

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