Freitag, Juli 1, 2022

„Tag der offenen Tür“ ermöglicht tiefe Einblicke ins AFG-Schulleben

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Wer­ne. Als Digi­ta­le Modell­schu­le der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg hat das Anne-Frank-Gym­na­si­um (AFG) nicht nur in der Coro­na­zeit erfolg­reich viel­fa­che digi­ta­le Erfah­run­gen gesam­melt. Beim Eltern­abend und Tag des offe­nen Unter­richts stell­te sich die Schu­le vor.

Das Ler­nen auf Distanz im Lock­down, das aus­ge­zeich­net funk­tio­niert habe, gehö­re eben­so dazu wie die Anmel­dung zu Schul­ver­an­stal­tun­gen über eine digi­ta­le Anmel­de­platt­form, heißt es sei­tens der Schulleitung.

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Digi­tal ein­ge­la­den wur­de zum Infor­ma­ti­ons­abend der Schul­lei­tung am Don­ners­tag­abend mit anschlie­ßen­der Fra­ge­run­de bei Klas­sen­lehr­kräf­ten der Klas­sen 5/6 und Koor­di­na­to­ren der Schu­le sowie zum Tag des offe­nen Unter­richts am Samstag. 

Bei der sehr gut besuch­ten Abend­ver­an­stal­tung infor­mier­ten sich die Anwe­sen­den über das Schul­pro­fil des Gym­na­si­ums. „In der andert­halb­stün­di­gen Vor­stel­lung stan­den neben den drei Pro­fi­len Fremd­spra­chen, MINT und Sport vor allem auch die Kon­zep­te der Medi­en­er­zie­hung und der indi­vi­du­el­len För­de­rung im Mit­tel­punkt. Anhand von acht Kri­te­ri­en für gute Schu­le haben wir das AFG prä­sen­tiert“, erläu­ter­te Schul­lei­ter Mar­cel Dam­berg. Das Koor­di­na­to­ren- und Leh­rer­team zeig­te auf, war­um das AFG sich selbst mit dem Mot­to „Wir ver­bin­den Wel­ten“ als weg­wei­sen­de, zukunfts­ori­en­tier­te Schu­le charakterisiert.

Groß war das Inter­es­se am schu­li­schen Kon­zept des Anne-Frank-Gym­na­si­ums. Foto: AFG

Am klas­si­schen „Tag der offe­nen Tür“ wur­den die zahl­rei­chen Eltern und Viert­kläss­ler zunächst musi­ka­lisch durch den Unter­stu­fen­chor und das Gei­gen-Duett der Geschwis­ter Thies­sen begrüßt. Anschlie­ßend konn­ten die Eltern und Viert­kläss­ler an zwei Zeit­punk­ten in jeweils 20 Klein­grup­pen, die durch Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ober­stu­fe jeweils für eine Stun­de beglei­tet wur­den, 20 Sta­tio­nen in den Schul­ge­bäu­den und auf dem Gelän­de erkun­den und einen tie­fen Ein­blick in die Räum­lich­kei­ten des AFG erhalten.

Par­al­lel stan­den in der Schu­le tat­säch­lich alle Türen offen, sodass Lehr­kräf­te wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen in den Fach- und Klas­sen­räu­men gaben. Um 10.30 Uhr soll­te im Rah­men der Fei­er­lich­kei­ten zu „55 Jah­re AFG“ vom Bolz­platz aus ein Stra­to­sphä­ren­bal­lon mit Kame­ras und Expe­ri­men­ten zur Ozon­schicht in den Welt­raum star­ten. Wet­ter­be­dingt ging dies nicht, aber das Heli­um wur­de umge­hend im Che­mie­raum in Luft­bal­lons gepumpt, sodass die jun­gen Gäs­te die­se mit nach Hau­se neh­men konnten.

In den natur­wis­sen­schaft­li­chen Fach­räu­men über­zeug­ten sich Eltern und Kin­der von der her­vor­ra­gen­den Aus­stat­tung der MINT-EC-Schu­le AFG mit vor­be­rei­te­ten Schü­ler­ex­pe­ri­men­ten. Allein in den bei­den Robo­tik-Fach­räu­men ste­hen 50 Lego-Mind­s­torm-Robo­ter für den Unter­richt zur Ver­fü­gung. Der Maker Space im Her­zen der Schu­le mit sie­ben 3 D‑Druckern und Stand­ort der Schü­ler­fir­ma Auf Geht’s weck­te sehr gro­ßes Inter­es­se bei allen Gästen. 

Die Lehr­kräf­te infor­mier­ten Groß und Klein über das reich­hal­ti­ge AG-Ange­bot, die Spra­chen­wahl und die zehn Säu­len der indi­vi­du­el­len För­de­rung. Foto: AFG

Das AFG hat neben Mathe, Infor­ma­tik von Klas­se 5 bis zum Abitur, Bio­lo­gie, Che­mie, Phy­sik, Tech­nik noch mehr zu bie­ten. Bei den indi­vi­du­el­len Erkun­dun­gen erleb­ten die Fami­li­en die viel­fäl­ti­gen Ange­bo­te der Euro­pa-Schu­le im gesam­ten Gebäu­de. Dabei infor­mier­ten sich die Gäs­te nicht nur über die Über­mit­tags­be­treu­ung, das reich­hal­ti­ge AG-Ange­bot, die Spra­chen­wahl und Aus­lands­aus­tau­sche, son­dern auch über die zehn Säu­len der indi­vi­du­el­len För­de­rung am AFG sowie die Maß­nah­men im Rah­men des Lan­des­pro­gramms „Ankom­men nach Corona“.

Gut ange­nom­men wur­de in der Men­sa auch der Eltern-Stand, an dem seit vie­len Jah­ren aktu­el­le Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Schul­pfleg­schaft und des För­der­ver­eins über die Erfah­run­gen ihrer Kin­der berich­ten. Ab 12 Uhr konn­te kuli­na­risch für nur einen Euro pro Per­son und Mit­tag­essen die Men­sa begut­ach­tet wer­den. Dies bil­de­te dann auch der Schluss­punkt des ereig­nis­rei­chen Vormittages.

Schul­lei­ter Mar­cel Dam­berg zeig­te sich mehr als zufrie­den und war glück­lich, dass die Ein­bin­dung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler sehr authen­tisch gewe­sen ist. In einem Fazit beton­te er: „Nach­dem wir in den letz­ten bei­den Wochen die Viert­kläss­ler aller Wer­ner Schu­len zu einem MINT-Camp ein­ge­la­den hat­ten, konn­ten sich die Eltern und begeis­ter­ten Viert­kläss­ler auch über unse­re ande­ren bei­den star­ken Pro­fi­le und unser reich­hal­ti­ges Bil­dungs­an­ge­bot infor­mie­ren. Der Tag des offe­nen Unter­richts war wie­der eine schö­ne Gele­gen­heit unse­rer ein­zig­ar­ti­gen Schul­ge­mein­de, für unser Gym­na­si­um zu werben.“

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