Donnerstag, August 11, 2022

THW Werne: Auch Hitze stoppt Helfer bei Übung nicht

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Wer­ne. Bei schweiß­trei­ben­den Tem­pe­ra­tu­ren bis zu 34 Grad fand die dies­jäh­ri­ge Wochen­en­dübung des THW-Orts­ver­ban­des Wer­ne statt.

Bereits am Frei­tag begann  der Auf­bau und Bezug des Bereit­stel­lungs­rau­mes auf dem Gelän­de unse­rer Unter­kunft statt. Für die Über­nach­tung der Hel­fer wur­den in der Fahr­zeug­hal­le meh­re­re Zel­te aufgebaut.

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Am Sams­tag ging es nach dem gemein­sa­men Früh­stück dann auch sofort los. Das Sze­na­rio war Fol­gen­des: Durch eine Gas­ex­plo­si­on wur­den meh­re­re Wohn­häu­ser stark beschä­digt, eines total zer­stört. In die­sem Haus soll sich noch eine Frau unter den Trüm­mern befin­den. Nach der Erkun­dung durch die Feu­er­wehr hat­ten die dort ein­ge­setz­ten THW-Hel­fer nun die Auf­ga­be, die­se Frau zu fin­den und zu retten. 

Um die Auf­ga­be zu erschwe­ren, wur­den Stre­cken­tei­le auf unse­rem Aus­bil­dungs­ge­län­de gegen­über der Frei­licht­büh­ne dem­entspre­chend vor­her prä­pa­riert. So muss­ten die Hel­fer auf ihrem Weg zum Opfer meh­re­re Hin­der­nis­se aus dem Weg räu­men, unter ande­rem sogar eine Mau­er durch­bre­chen. Am Ende konn­te die Frau, hier natür­lich eine Pup­pe, leben­dig aus den Trüm­mern geret­tet werden.

Am Dat­teln-Hamm-Kanal errich­te­ten die THWler eine län­ge­re Was­ser­för­der­stre­cke, um einen fik­ti­ven Brand der Vege­ta­ti­on zu löschen. Foto: THW / Prochnow

Sze­nen­wech­sel: Auf­grund der star­ken Hit­ze und der Tro­cken­heit rück­te die Feu­er­wehr zu einem Vege­ta­ti­ons­brand am Ufer des Dat­teln-Hamm-Kanals aus. Die Fach­grup­pen Wasserschaden/Pumpen wur­den zur Unter­stüt­zung hin­zu­ge­zo­gen, um eine län­ge­re Was­ser­för­der­stre­cke zu errichten. 

Das Lösch­was­ser wur­de durch die Han­ni­bal-Schmutz­was­ser­pum­pe aus dem Kanal ent­nom­men und auf einer Stre­cke von 1.400 Metern durch Schnell­kupp­lungs­roh­re und Schläu­che in Rich­tung des Gerstein­wer­kes geför­dert. Auf der Stre­cke dort­hin wur­den meh­re­re Puf­fer­be­cken errich­tet. Zum Betrei­ben der zusätz­li­chen Elek­tropum­pen sorg­te die Fach­grup­pe Elek­tro­ver­sor­gung für die nöti­ge Energie.

Trotz der sen­gen­den Hit­ze stan­den die THW-Hel­fer bis zum Schluss ihren Mann, sodass die drei Schieds­rich­ter am Ende zufrie­den mit dem Ablauf der Übung sein konn­ten. Als Schieds­rich­ter fun­gier­ten Mar­tin Bruns, Tim Ramin und Sieg­fried Wingenfeld.

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