Dienstag, November 29, 2022

Sim-Jü: XXL-Krake kehrt zur Kirmes auf den Marktplatz zurück

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Wer­ne. Sim-Jü rückt näher. Längst rol­len die Fahr­ge­schäf­te Rich­tung Lip­pe­stadt, der Auf­bau beginnt am Diens­tag nach dem Wochen­markt. Nach 2019 dreht sich dann ab Sams­tag, 22. Okto­ber, auf dem Markt­platz auch wie­der das „Big Mons­ter”, dass kra­ken­ähn­li­che Karus­sell des Schau­stel­lers Raoul Krameyer.

„2019 waren wir zuletzt in Wer­ne. Und wir kom­men immer wie­der gern“, sagt Raoul Kra­mey­er. Ins­ge­samt etwa 15.000 Lich­ter sor­gen dafür, dass das 42 Jah­re alte und 80 Ton­nen schwe­re Fahr­ge­schäft mit den Kra­ken beson­ders am Abend nicht zu über­se­hen ist.

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Vor 24 Jah­ren hat Kra­mey­er das Fahr­ge­schäft einem Kol­le­gen abge­kauft. Ins­ge­samt ist der Her­for­der schon deut­lich län­ger im Geschäft. „Ich bin in fünf­ter Genera­ti­on Schau­stel­ler“, sagt der 48-Jäh­ri­ge stolz. Auf Sim-Jü ist das Fahr­ge­schäft tur­nus­mä­ßig alle drei Jah­re dabei.

Die Zei­ten, als noch Glüh­bir­nen das Logo und den Rest des Fahr­ge­schäf­tes erleuch­te­ten, sind längst vor­bei. „Vor 15 Jah­ren fing es an, dass der ers­te Kol­le­ge umge­rüs­tet hat. Da wir immer auch in einem Wett­be­werb ste­hen, sind wir dann auch umge­stie­gen. Wir spa­ren also schon lan­ge Ener­gie, aller­dings sind auch die Strom­prei­se immer höher gewor­den“, sagt der Besit­zer des Kir­mes-Fahr­ge­schäfts aus Herford.

Sim-Jü rückt näher. Längst rol­len die Fahr­ge­schäf­te Rich­tung Lip­pe­stadt, der Auf­bau beginnt am Diens­tag nach dem Markt. Foto: Volkmer

Die in allen Berei­chen stei­gen­den Prei­se haben vor einem Jahr dazu geführt, dass auch Kra­mey­er die Fahr­prei­se um 50 Cent auf 4,50 Euro anhe­ben muss­te. Das Ziel bleibt jedoch unver­än­dert. „Wir möch­ten, dass jeder Kir­mes­be­su­cher hin­ter­her sagt, dass er gern noch ein­mal fah­ren möch­te“, sagt der Schausteller.

Vier Mit­ar­bei­ter hel­fen, dass das gro­ße Fahr­ge­schäft in Wer­ne inner­halb von zwei Tagen auf­ge­baut wird. Auch hier sind Fach­kräf­te rar. „Wir hat­ten in die­sem Jahr und im ver­gan­ge­nen Jahr schon per­so­nel­le Durst­stre­cken, aber der­zeit kön­nen wir uns nicht beschwe­ren, so lan­ge alles funktioniert.“

Im ver­gan­ge­nen Jahr, als es noch vie­le Ein­schrän­kun­gen für Groß­ver­an­stal­tun­gen gab, nahm Kra­mey­er mit dem Big Mons­ter an eini­gen ein­ge­zäun­ten „Pop Up“-Freizeitparks mit Kir­mes­flair teil. „Das war schon okay, aber kein Ver­gleich mit einer nor­ma­len Kir­mes, bei der es kei­ne Per­so­nen­be­gren­zun­gen gibt.“

Die lau­fen­de Sai­son ist bis­lang posi­tiv ver­lau­fen. „Man merkt, dass die Men­schen einen gro­ßen Nach­hol­be­darf an Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten haben. So kom­men in der Regel mehr Besu­cher als in den Jah­ren vor der Pandemie.“

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