Mittwoch, Oktober 5, 2022

Rund 1,5 Millionen Euro Investition: „Neuer” Dahl offiziell eröffnet

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Wer­ne. Die Freu­de bei Ein­tracht Wer­ne, dem SV Sto­ckum und Hockey United war groß, als der neue Kunst­ra­sen­platz und die Klein­spiel­fel­der im Sport- und Frei­zeit­zen­trum Dahl am Diens­tag­abend (23.08.2022) offi­zi­ell eröff­net wur­den. Die Ver­ant­wort­li­chen des Ver­eins dank­ten allen, die mit­ge­hol­fen haben, das Vor­ha­ben zu stemmen.

Nach knapp fünf Mona­ten Bau­zeit war alles bereit zur Über­ga­be. Der Aschen­platz ist somit nach 50 Jah­ren Geschich­te. Mit der Fer­tig­stel­lung des neu­en Kunst­ra­sen­plat­zes und der Sanie­rung der Klein­spiel­fel­der im Sport- und Frei­zeit­zen­trum Dahl sind zwei wesent­li­che Bau­stei­ne im Rah­men des Bun­des­för­der­pro­gramms „Sanie­rung kom­mu­na­ler Ein­rich­tun­gen in den Berei­chen Sport, Jugend und Kul­tur“ umge­setzt worden.

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In sei­ner Anspra­che blick­te Bür­ger­meis­ter Lothar Christ zurück auf man­che Unwäg­bar­keit, die dafür sorg­te, dass sich das Bau­vor­ha­ben immer wie­der ver­zö­ger­te. Er beton­te noch ein­mal, dass man in der hei­mi­schen Poli­tik nie dar­an gezwei­felt hat­te, dass die­se neue Anla­ge errich­tet wer­den muss. Bereits im Herbst 2018 gab es „grü­nes Licht” für das Pro­jekt, das mit ins­ge­samt rund 1,5 Mil­lio­nen Euro zu Buche schlägt und zu 90 Pro­zent geför­dert ist.

Zahl­rei­che Vertreter/innen aus Sport, Poli­tik und Ver­wal­tung dürck­ten mit der La-Ola-Wel­le ihre Begeis­te­rung über die Kunst­ra­sen­plät­ze im Sport- und Frei­zeit­zen­trum Dahl aus. Foto: Isa­bel Schütte 

Die För­der­fris­ten hielt man ein, sodass sich Micha­el Thews, hei­mi­scher SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter, in Ber­lin für das Pro­jekt in Wer­ne stark machen konn­te. Mit Erfolg. „Das war ein guter Antrag, den ich gut in den Haus­halt wei­ter­ge­ben konn­te. Das Gesamt­kon­zept war stim­mig. Auch der inte­gra­ti­ve Cha­rak­ter wur­de sehr gut beschrie­ben. Der Sport führt eben Men­schen zusam­men“, erklär­te Thews wäh­rend der Feierstunde.

Mar­tin Gers­ter, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Haus­halts­aus­schus­ses im Bun­des­tag und Obmann der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on im Rech­nungs­prü­fungs­aus­schuss, war eben­falls vor Ort und mach­te sich im Dahl selbst ein Bild von der Anla­ge. „Ich habe schon vie­le Kunst­ra­sen­plät­ze gese­hen. Die­ser ist wirk­lich einer der schöns­ten“, sag­te Gerster.

Rund 70 Anwe­sen­de erleb­ten die offi­zi­el­le Ein­wei­hung der Kunst­ra­sen­plät­ze. Foto: Isa­bel Schütte

Zudem reg­te er an, dass man den Platz doch in „Micha­el Thews Platz” umbe­nen­nen sol­le. „Sie wis­sen gar nicht, wie oft Herr Thews nach­ge­fragt hat. Er war natür­lich immer nett, aber auch läs­tig“, betont Gers­ter und löst dabei ein Geläch­ter bei den rund 70 Anwe­sen­den aus.

Das gesam­te Sport- und Frei­zeit­zen­trum Dahl nut­zen gleich sechs Ver­ei­ne, TV Wer­ne Leicht­ath­le­tik, Lip­peRun­ners, Lip­pe­Bas­kets, Ein­tracht Wer­ne, SV Sto­ckum und Hockey United, sowie der Stadt­sport­ver­band. „Sport ist Lie­be und ver­bin­det die Men­schen. Wir vom SV Sto­ckum sind glück­lich, dass wir die­se Anla­ge mit­be­nut­zen dür­fen“, sag­te SVS-Chef Moham­med Amer.

Bür­ger­meis­ter Lothar Christ schau­te auch bei United Wer­ne mit Mas­kott­chen Kira vor­bei. Der Inte­gra­ti­ons­sport­ver­ein nutzt das Klein­feld der Kunst­ra­sen­an­la­ge. Foto: Wagner 

Auch André Wag­ner, Vor­sit­zen­der von Hockey United Wer­ne, freut sich, dass im unte­ren Teil der Anla­ge mit einem sepa­ra­ten Klein­feld auch an sei­ne Hockey-Spie­ler aus rund zehn Natio­nen gedacht wur­de. „Bis Okto­ber trai­nie­ren unse­re fünf Hockey­mann­schaf­ten hier. Wir sind von Ein­tracht Wer­ne sehr herz­lich auf­ge­nom­men wor­den und füh­len uns wohl.“

Als beson­de­res Mit­bring­sel über­reich­te der Bür­ger­meis­ter noch einen Defi­bril­la­tor an Harald Wohlf­arth. Zwar hof­fe man, dass die­ser nie zum Ein­satz kom­me. Aber wenn, kön­ne er Leben ret­ten, so der Eintracht-Präsident.

Anschlie­ßend wur­de der neue Platz von Sport­lern, Ver­tre­tern aus Poli­tik und Ver­wal­tung mit der La-Ola-Wel­le eröffnet.

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