Samstag, Juli 2, 2022

Pfingstturniere beim SV Herbern: Fußball pur und ein Ehrengast

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Her­bern. Wenn bei den Mini­ki­ckern selbst die Ver­lie­rer Gewin­ner sind, wenn die Kleins­ten schon auf den Platz lau­fen, obwohl die vor­he­ri­ge Par­tie noch gar nicht abge­pfif­fen ist, und wenn die Gro­ßen auf dem Klein­feld spie­len, dann trägt der SV Her­bern nach zwei­jäh­ri­ger Pau­se end­lich wie­der sei­ne Pfingst­tur­nie­re aus.

Vier Tage lang ver­wan­del­te sich der Sport­platz am Sie­pen zur Pil­ger­stät­te für Groß und Klein. 90 Mann­schaf­ten waren gemel­det, eini­ge Absa­gen kamen kurz­fris­tig herein.

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Toni Brock­mei­er zog schon am drit­ten Tag ein posi­ti­ves Fazit. „Wir freu­en uns, dass wir die­ses Pfingst­tur­nier bestrei­ten durf­ten. Zwei Jah­re Pau­se waren schon ein her­ber Schlag“, sag­te der Vor­sit­zen­de des Jugendfußballs. 

Und wei­ter: „Wir haben gemerkt, dass die­ses Tur­nier ein­fach vie­le Men­schen auch aus dem Ort anzieht. Wir hat­ten immer vie­le Zuschau­er und Gäs­te, die auch wirk­lich lan­ge am Platz waren. Klei­ner Wer­muts­trop­fen waren die kurz­fris­ti­gen Absa­gen. Aber damit muss man am Ende des Tages auch leben.“

Über­ra­schungs­gast Roman Wei­den­fel­ler erfüll­te Foto- und Auto­gramm­wün­sche. Foto: Isa­bel Schütte

Ein High­light gab es am Sams­tag­vor­mit­tag auf dem Rasen­platz. Der Sohn von Welt­meis­ter und Ex-BVB-Tor­wart Roman Wei­den­fel­ler hat­te beim Mini-Kicker-Tur­nier mit­ge­spielt. Des­halb war er eigent­lich nur als Zuschau­er am Platz. Eini­ge Nach­wuchs­spie­ler des Ver­eins hat­ten den Welt­meis­ter erkannt. Wei­den­fel­ler erfüll­te den Kin­dern ger­ne Foto- und Autogrammwünsche.

Bei den G‑2015 und G‑2016, die jüngs­te Fuß­ball­nach­wuchs, waren wie­der alle Gewin­ner. Eine Abschluss­ta­bel­le gab es nicht – dafür aber reich­lich Applaus von den Eltern, die am Spiel­feld­rand mit­fie­ber­ten. Alle Spie­ler – das galt von den Minis bis zu den B‑Junioren ein­schließ­lich – erhiel­ten Medaillen.

Span­nen­de Spie­le wur­den in den ver­schie­de­nen Alters­klas­sen aus­ge­tra­gen. Foto: Isa­bel Schütte

Bei den D‑Junioren setz­te sich der TSV Han­dorf vor RW Ahlen und der JSG Herbern/Ascheberg durch. Das C‑Turnier ent­schied der TuS Asche­berg für sich. Der SV Her­bern I und SC Dren­stein­furt folg­ten auf Rang zwei und drei. Beim Tur­nier für B‑Junioren setz­te sich die JSG Nord­Süd­Cap vor dem SV Her­bern II und dem BW Ott­mars­bo­chholt durch. Der Wer­ner SC lan­de­te auf dem vier­ten Platz.

Froh waren die Orga­ni­sa­to­ren der Jugend­ab­tei­lung, dass es kei­ne schwe­ren Ver­let­zun­gen gab. Toni Brock­mei­er dank­te den vie­len Hel­fern und den­je­ni­gen, die die Prei­se für die Tom­bo­la spen­de­ten. Ein Fern­se­her, Fahr­rad, Tram­po­lin, Kühl­schrank, Ein­tritts­kar­ten fürs Phan­ta­sia­land – Jür­gen När­de­mann hat­te wie­der eini­ges für die Tom­bo­la orga­ni­siert. „Es ist super gelau­fen. Wie immer war es ein Run auf die Los­bu­de. Wir sind sehr zufrieden.“

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