Freitag, Juli 1, 2022

FDP Werne: Stadt erhält 252.833 Euro Integrations-Hilfe

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Wer­ne. Das Land NRW unter­stützt die Kom­mu­nen bei der Inte­gra­ti­on geflüch­te­ter Men­schen aus der Ukrai­ne, teilt der Orts­vor­sit­zen­de der FDP Wer­ne, Artur Rei­chert, mit.

„Ich freue mich, dass Flücht­lings- und Fami­li­en­mi­nis­ter Dr. Joa­chim Stamp sein von Beginn an klar kom­mu­ni­zier­tes Ver­spre­chen ein­löst: Das Land wird die vom Bund zuge­sag­ten Mit­tel eins zu eins an die Kom­mu­nen und damit auch an die Stadt Wer­ne wei­ter­lei­ten. Wir ste­hen in die­ser beson­de­ren Aus­nah­me­si­tua­ti­on an der Sei­te der Kom­mu­nen im Land“, erklärt Reichert.

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Die ers­te Tran­che in Höhe von ins­ge­samt 215,4 Mil­lio­nen Euro erfol­ge in die­ser Woche. Zuvor sei die jewei­li­ge tat­säch­li­che Belas­tung kom­mu­nal­scharf abge­fragt wor­den. Die Stadt Wer­ne erhal­te in der ers­ten Tran­che 252.833,19 Euro. „Unse­re Kom­mu­nen wer­den mit der Auf­nah­me der geflüch­te­ten Men­schen aus der Ukrai­ne vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen gestellt. Zusam­men mit den Men­schen wird auch in Wer­ne Her­aus­ra­gen­des geleis­tet: Hier wer­den 214 Men­schen aus der Ukrai­ne mit viel Enga­ge­ment ver­sorgt, unter­ge­bracht und inte­griert“, betont die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Clau­dia Lange.

Die Lan­des­re­gie­rung ver­zich­te bei der Aus­zah­lung auf ein kom­ple­xes Ver­wen­dungs­nach­weis­ver­fah­ren, heißt es in der Mit­tei­lung wei­ter. „Die Mit­tel wer­den unbü­ro­kra­tisch und in vol­lem Umfang der Hil­fen des Bun­des aus­ge­zahlt. Das hilft der Stadt Wer­ne enorm, ihre Auf­ga­ben bei der Unter­brin­gung, Ver­sor­gung und Inte­gra­ti­on der geflüch­te­ten Men­schen aus der Ukrai­ne zu erfül­len. Wäh­rend ande­re Bun­des­län­der noch das Ver­fah­ren prü­fen oder sogar pla­nen, einen Eigen­an­teil abzu­schöp­fen, han­delt Nord­rhein-West­fa­len schnell. Wir wer­den uns als Freie Demo­kra­ten wei­ter dafür ein­set­zen, dass das Land die Kom­mu­nen best­mög­lich unter­stützt“, so Artur Rei­chert abschließend.

Die zwei­te Tran­che in Höhe von ins­ge­samt 107,7 Mil­lio­nen Euro wer­de im sel­ben Ver­fah­ren Anfang Juni aus­ge­zahlt. Die drit­te Tran­che neh­me belas­tungs­be­zo­ge­ne Indi­ka­to­ren in den Blick. Sie erfol­ge zu einem spä­te­ren Zeitpunkt.

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