Dienstag, November 29, 2022

Eintracht Werne schießt sich den Frust von der Seele

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Wer­ne. Nach nur einem Punkt aus zwei Spit­zen­spie­len war Ein­tracht Wer­ne im Top-Duell gegen den TSC Hamm wie­der voll auf der Höhe und setz­te sich deut­lich im Sport­zen­trum Dahl durch. Ihre Gegen­spie­ler hat­ten die Even­käm­per im Griff, eini­ge Zuschau­er ver­ur­sach­ten aber Schwerst­ar­beit für die Ordner.

Kreis­li­ga A1: Ein­tracht Wer­ne – TSC Hamm 4:0 (2:0)

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Mit viel Enga­ge­ment und Kon­zen­tra­ti­on gin­gen die Schütz­lin­ge von Trai­ner Aykut Koca­bas in die Begeg­nung. Hin­ten lie­ßen sie wenig anbren­nen, vor­ne war Tor­jä­ger Abdul­lah Sahin wie­der zur Stel­le. Zwei­mal wur­de er mus­ter­gül­tig von Mirac Kavak­ba­si ange­spielt, zwei­mal drück­te „Apo” den Ball zur beru­hi­gen­den 2:0‑Führung über die Linie (20. und 45.).

„Wir hat­ten den TSC rich­tig gut im Griff. Das war eine tol­le Leis­tung mei­ner Mann­schaft”, freu­te sich Coach Kocabas.

Tumul­te am Spiel­feld­rand: Auch Ein­tracht-Chef Harald Wohlf­arth muss­te beschwich­ti­gen und für Ruhe sor­gen. Foto: Wagner

Im zwei­ten Durch­gang lag der Fokus nicht mehr so rich­tig auf dem Kunst­ra­sen­platz. Grund waren eini­ge Zuschau­er, die für Unru­he sorg­ten. Zwei­mal muss­te die Par­tie für eini­ge Minu­ten unter­bro­chen wer­den. „Unser Spie­ler Saa­do­uni wur­de von eini­gen Zuschau­ern belei­digt. Das ist eine per­sön­li­che Sache. Unse­re Ord­ner hat­ten die Lage aber schnell unter Kon­trol­le”, sag­te Sta­di­on­spre­cher Robin Böcker. 

Ab der 70. Minu­te wur­de dann wie­der Fuß­ball gespielt. Nach der Ampel­kar­te gegen einen TSC-Kicker nutz­te die Ein­tracht den Raum. Saa­do­uni pass­te von links auf Niklas Gott­be­hüt, der zum ent­schei­den 3:0 ein­schoss (74.). Fünf Minu­ten vor dem Abpfiff sah auch Wer­nes Sami Sche­bab wegen wie­der­hol­ten Foul­spiels Gelb-Rot. Mirac Kavak­ba­si krön­te schließ­lich sei­ne star­ke Leis­tung mit dem Tref­fer zum 4:0‑Endstand (88.).

Ein­tracht Wer­ne ging als ver­dien­ter Sie­ger vom Platz. Foto: Wagner

„Wir hat­ten uns vor­ge­nom­men, eine Reak­ti­on zu zei­gen. Das ist uns in einer hit­zi­gen Par­tie gelun­gen. Der Sieg geht auch in die­ser Höhe voll in Ord­nung”, mein­te Aykut Koca­bas nach dem Schlusspfiff.

Das Spit­zen­spiel VfL Mark (36 Punk­te) gegen SVF Her­rin­gen (38) ende­te tor­los. Die Ein­tracht (37) sprang damit auf den zwei­ten Platz. Am kom­men­den Toten­sonn­tag ist kein Spiel. Statt­des­sen fin­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung im Ver­eins­heim statt. Beginn: 11 Uhr.

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