Dienstag, Mai 17, 2022

WSC präsentiert Neuzugang: Kubilay Kanar kommt aus Kamen

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Wer­ne. Mit einem 1:0 gegen den SC Alten­rhei­ne ret­te­te sich der Wer­ner SC in die Win­ter­pau­se. Bei die­sem knap­pen Sieg ging der Lan­des­li­gist per­so­nell auf dem Zahn­fleisch. Schon in den vor­an­ge­gan­ge­nen Spie­len muss­te Trai­ner Lars Mül­ler sei­nen durch Krank­heit, Ver­let­zung und Impf­sta­tus arg dezi­mier­ten Kader mit Spie­lern aus der zwei­ten Mann­schaft ergänzen.

Auch Co-Trai­ner Joel Simon, der vor drei Jah­ren sei­ne akti­ve Lauf­bahn been­den muss­te, mach­te sich bereit, um im Not­fall auf­zu­lau­fen. Zum Ein­satz bereit war beim letz­ten Heim­spiel mit Joo Seung Oh ein alter Bekann­ter. Der 30-Jäh­ri­ge ver­ab­schie­de­te sich 2018 vom WSC, weil er in sei­ner Hei­mat Korea den Mili­tär­dienst ableis­ten muss­te. Oh war nur für weni­ge Tage in Wer­ne zu Gast und setz­te sich gegen Alten­rhei­ne auf die Aus­wech­sel­bank, ohne dass er zum Ein­satz kam.

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Nun hofft Trai­ner Mül­ler, dass sich die lan­ge Lis­te der Ver­letz­ten bis zum ers­ten Spiel im neu­en Jahr am 6. Febru­ar bei Ein­tracht Ahaus redu­zie­ren wird. 

Joo Seung Oh (rechts) stand im letz­ten Spiel des Jah­res im Kader des Wer­ner SC. Foto: MSW

Ein neu­es Gesicht im Kader ist Kubi­lay Kanar, den Fuß­ball­chef Tho­mas Over­mann jetzt als Neu­zu­gang im Lin­dert begrüß­te. Der 19-jäh­ri­ge offen­si­ve Mit­tel­feld­spie­ler kommt vom Bezirks­li­gis­ten TSC Kamen und ist ab dem neu­en Jahr spiel­be­rech­tigt. Damit bleibt der WSC sei­ner Linie als Aus­bil­dungs­ver­ein treu und för­dert jun­ge Talen­te aus der Region.

Über Kur­tu­lus Öztürk, exter­ner Bera­ter des WSC, kam der Wech­sel zustan­de. „Ich hat­te gro­ßes Inter­es­se, nach Wer­ne zu wech­seln, habe gefragt, ob ich mal ein Pro­be­trai­ning machen kann. Das hat mir gefal­len“, erklär­te der Links­fuß, der mit sei­nen 1,93 Metern Kör­per­grö­ße nun zu den her­aus­ra­gen­den Spie­lern im WSC-Team gehört.

Über sei­nen Freund Deniz Sön­mez habe er viel Posi­ti­ves über den Ver­ein gehört, erklär­te Kanar. Sei­nen Platz im Team von Lars Mül­ler will er sich durch gute Trai­nings­leis­tun­gen erkämp­fen. „Die Trai­nings­in­ten­si­tät ist aller­dings schon anders in der Lan­des­li­ga. Das Tem­po ist höher, die Zwei­kämp­fe wer­den aggres­si­ver geführt. Da muss ich mich schon rich­tig anstren­gen“, weiß Kanar, „doch ich will mich da durchsetzen.“ 

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