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„Wir sind klarer Außenseiter. Aber das ist in diesem Fall egal“

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Herbern/Werne. Es ist alles angerichtet für das Landesliga-Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern (Freitag, 19.30 Uhr, Sportzentrum am Lindert). Der Druck beim SV Herbern ist groß. Derzeit stehen die Blau-Gelben auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein Sieg muss her.

Luis Krampe, Sebastian Schütte, Joe Breloh, Patrick Sobbe oder auch Philipp Dubicki: Sie alle möchten gerne in Werne auflaufen. Aber verletzungs- und krankheitsbedingt wird Siegert erst am Donnerstag die Entscheidung hierzu fällen. WERNEplus sprach mit Herberns Trainer Benjamin Siegert vor dem Nachbarschaftsduell.

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Wie wichtig ist das Derby für den weiteren Saisonverlauf?

Die Stimmung in der Mannschaft ist auf jeden Fall gut und dieses Spiel kann Richtungsweisend für uns sein. Wenn wir gewinnen sollten, kommen wir dorthin, wo wir auch eigentlich hingehören, nämlich ins gesicherte Mittelfeld.

Seit Saisonbeginn läuft es noch nicht richtig rund beim Herberner Landesligsten. Vorletzter Tabellenplatz, das ist man nicht gewohnt. Gibt es Gründe hierfür?

Wir können bei unserem Kader aktuell nicht aus dem Vollen schöpfen. Krankheitsbedingt hatten wir viele Ausfälle. Wenn man beim Fußball hinten steht spielt man nicht so selbstbewusst auf. Aktuell haben wir viel zu verlieren. Der Druck wächst zusehens. Aber es ist, wie es ist. Fußball ist ein Tages- oder Wochengeschäft. Am Ende zählt das Ergebnis.

Das Spiel am Freitag gegen den Werner SC – eine Landesliga-Partie wie jede andere?

Wir sind klarer Außenseiter. Aber das ist in diesem Fall egal. Das ist Prestige und das Derby schlechthin. Bei solchen Spielen ist alles drin, egal auf welchem Tabellenplatz du stehst.

Welchen Tipp geben Sie für das Spiel ab?

Wir spielen natürlich auf Sieg. Wir müssen uns nicht verstecken. Wichtig ist, einfach nur frei und frech nach vorne zu spielen und dass die Jungs zu 100 Prozent fit sind.

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