Montag, Mai 16, 2022

Offener Schlagabtausch: TV Werne gewinnt Volleyball-Krimi

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Wer­ne. Die Ober­li­ga-Vol­ley­bal­le­rin­nen des TV Wer­ne haben ihr letz­tes Spiel des Jah­res nach einem ech­ten Kri­mi mit 3:2 für sich ent­schie­den. Gegen den zweit­plat­zier­ten DJK Dat­teln gab es einen offe­nen Schlag­ab­tausch mit extre­men Leis­tungs­schwan­kun­gen auf bei­den Seiten. 

Damen Ober­li­ga: TV Wer­ne – DJK Dat­teln 3:2 (13:25 25:20 25:9 14:25 16:14) 

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Nach­dem Dat­teln den ers­ten und vier­ten Durch­gang und Wer­ne die Sät­ze Num­mer zwei und drei recht deut­lich für sich ent­schei­den konn­te, wur­de nur der ent­schei­den­de fünf­te Satz rich­tig knapp.

Obwohl Wer­ne bereits 0:7 zurück­lag, kämpf­te sich das Team um Kapi­tä­nin Jen­ny Bött­ger wie­der zurück und belohn­te sich nach ein­drucks­vol­lem Come­back mit dem Sieg. Bött­ger, die nicht nur als Zuspie­le­rin ein gutes Spiel mach­te, son­dern auch mit ihren Auf­schlä­gen viel Druck aus­üb­te, sprach von einem Men­ta­li­täts­sieg. „Nach schlech­tem Start haben wir uns als Team wie­der ins Spiel gekämpft. Auch wenn wir Dat­teln zwi­schen­durch wie­der stark gemacht haben, haben wir das Spiel über unse­re Men­ta­li­tät und Moti­va­ti­on gewon­nen“, erklärt die Kapi­tä­nin. „Dadurch, dass wir wegen vie­ler Aus­fäl­le lan­ge nicht rich­tig trai­nie­ren konn­ten, fehlt uns momen­tan der Spiel­rhyth­mus. Aber in Sachen Team­geist waren wir Dat­teln über­le­gen und haben uns des­we­gen auch durchgesetzt.“ 

Wäh­rend die Wer­ner Damen auch in schwa­chen Pha­sen immer an einem Strang zogen, war die Stim­mung bei Dat­teln viel ange­spann­ter. Bei­de Mann­schaf­ten hat­ten gro­ße Pro­ble­me die Annah­me auf einem kon­stant hohen Niveau zu hal­ten. So konn­te der TV Wer­ne sei­ne Über­le­gen­heit im Angriff auch nicht immer aus­spie­len. Wer­nes Trai­ner Bro­nek Bak­ie­wicz zog inner­halb des Spiels alle Regis­ter, wech­sel­te alle Spie­le­rin­nen zumin­dest kurz ein, um sei­ner Mann­schaft wie­der in die Spur zu ver­hel­fen. Das glück­te in den ent­schei­den­den Momenten. 

„Das heu­ti­ge Spiel war eine rich­ti­ge Ach­ter­bahn­fahrt. Da war alles dabei. So ein Spiel lässt dich als Trai­ner direkt fünf Jah­re älter wer­den“, sag­te Bak­ie­wicz, der Bött­ger ein Son­der­lob aus­sprach. „Die Annah­me war stre­cken­wei­se extrem schlecht. Was Jen­ny aus den Bäl­len noch raus­ge­holt hat, war schon sehr stark.“ 

Dank des Sie­ges geht der TV Wer­ne mit einer posi­ti­ven Bilanz (3 Sie­ge, 2 Nie­der­la­gen) in die Win­ter­pau­se. Den vier­ten Platz ver­lässt Wer­ne vor­erst nicht, aber ist zumin­dest in Reich­wei­te der Top 3. Mit­te Janu­ar geht es dann mit dem letz­ten Hin­run­den­spiel gegen BW Aasee II wei­ter. - Juri Kollhoff – 

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